Monat Mai: Zombie Awareness Month! oder: jeder kann sich auf die Katastrophe vorbereiten!

Der Monat Mai wird weltweit einem der wichtigsten Themen der heutigen Zeit gewidmet: Zombies, einer bevorstehenden Zombiekatastrophe und der Aufklärung der breiten Bevölkerung zu diesem – gerade in Zeiten von Schweinegrippe – hochaktuellen Thema!

Deswegen wird der Monat Mai – unter Federführung der Zombie Research Society – offiziell zum Zombie Awareness Month erklärt. Aktivisten und Wissenschaftler in aller Welt nutzen diesen Monat, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gefahr einer Super-Infektion zu richten und das Bewußtsein für die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen und Notfallplänen wecken.

Denn eines steht fest: Es ist keine Frage, OB eine Zombie-Infektion droht, sondern nur eine Frage, WANN.

Selbstverständlich beteiligt sich auch Euer treuer bloggender Zombie an diesem Großereignis und auch jeder von Euch kann mitmachen! Neben weltweit stattfindenden Veranstaltungen, Vorführungen, Aufklärungen und Schulungen sind es gerade kleine Dinge, die jeder einzelne tun kann, um das Bewußtsein zu schärfen und Aufklärung zu betreiben.

Warum Mai?

Im Gegensatz zu Vampiren sind Zombies keine Fabelwesn oder mystische Kreaturen, sondern unterliegen wie alle Menschen den Naturgesetzen.

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird, ist: Warum wurde der Monat Mai gewählt, und nicht der Oktober? Schließlich ist er, dank Halloween und dem Einzug der dunklen Jahreszeit, eng verbundenen mit dem Mystischen, dem Heidnischen, Vampiren, Hexen, Ghouls, Werwölfen. Die Antwort darauf ist einfach: Vampire, Ghouls, Werwölfe sind Fabelwesen mit mystischem oder mythologischem Hintergrund. Sie können fliegen, sie können sich verwandeln, sie können sich über die geltenden Gesetze der Wissenschaft hinwegsetzen.

Zombies, auf der anderen Seite, sind wissenschaftlich und biologisch klar und streng definierte Lebensformen aus Fleisch und Blut, die den gleichen Naturgesetzen der Physik, der Biologie, der Chemie unterliegen wie alle anderen lebenden Wesen auf der Erde auch. Sie stammen nicht aus dem Bereich der Mythologie, sondern können jederzeit hier und jetzt in unserer Welt Wirklichkeit werden. Es braucht nur das berühmte fallengelassene Reagenzglas in einem geheimen militärischen Forschungslabor, die Mutation oder Verbindung von bislang harmlosen Viren oder Bakterien, und das Ende der Menschheit ist eingeläutet!

Im Zeichen der grauen Schleife

Das offizielle Zeichen des Zombie Awareness Month ist die graue Schleife. Sie wird getragen als Zeichen dafür, daß das Thema nicht aus den Augen verloren werden darf, daß die Menschheit auf die sicher bevorstehende Katastrophe vorbereitet werden muß, daß es einfache Mittel und Wege gibt, schon jetzt das Überleben von morgen zu sichern, oder zumindest die Chancen zu erhöhen.

Tragt die graue Schleife als Zeichen der Solidarität

Die Zombie Research Society bietet den oben abgebildeten Button an, der den Mai über getragen werden kann, als Zeichen, daß man den Mai nutzt, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Aber natürlich kann sich jeder auch ein eigenes Zeichen basteln, einen eigenen Button, eine eigene Schleife. Edit: Wie ich soeben erfahren mußte, sind die Buttons mittlerweile ausverkauft. Jede andere graue Schleife ist aber ebenfalls ausreichend!

Worauf will der Zombie Awareness Month aufmerksam machen?

Eine aggressive Pandemie kann jederzeit ausbrechen

Den meisten Menschen ist die Tatsache, daß sie nur einen Fußbreit von ihrer eigenen Auslöschung und einem postapokalyptischen Szenario entfernt sind, nicht bewußt. Wie man an der weltweiten „Pandemie“ letztes Jahr gesehen hat, ist die Welt als solche vollkommen unvorbereitet, wenn wirklich einmal eine hochinfektiöse Krankheit über die Menschheit hereinbricht, die sich rasend schnell und hochaggressiv vermehrt und mit einer Letalität von 90% innerhalb eines Monats die moderne Zivilisation auslöscht.

Die Schweinegrippe war ja nun eher ein schluffiges Exemplar einer Infektionskrankheit, aber selbst da zeigte sich, wie chaotisch die Welt auf ein solches Szenario vorbereitet ist. Wenn der nächste Virus ein Killer-Virus ist – und zudem noch zur Folge hat, daß die davon Befallenen auch nach ihrem Tod weiter als animierte aggressive Körper durch die Straßen wanken, immer noch angetrieben von einem Virus, der sich weiter verbreiten will, dann wird das mit absoluter Sicherheit zum Zusammenbruch der Zivilisation innerhalb weniger Tage führen.

Atemmasken werden die Bevölkerung nicht vor der Auslöschung bewahren

Deswegen ist es extrem wichtig, sich schon jetzt – gerade nach den schmerzlichen Erfahrungen, wie dilettantisch die Welt auf weltweite Pandemien vorbereitet ist – sich auf allen Ebenen mit einem drohenden Worst-Case-Horrorszenario zu befassen. Dieses muß im Großen beginnen, bei der WHO, bei den Regierungen, bei der Pharmaindustrie. In der Wissenschaft wird das Thema, was der Öffentlichkeit nicht klar ist, zum Teil schon ernsthaft und seriös diskutiert, was auch daran zu erkennen ist, daß im Beraterstab der Zombie Research Society mehrere Wissenschaftler und Akademiker tätig sind, die durchaus ernstgemeinte Aspekte des Themas untersuchen.

Nicht zuletzt ist es aber jeder Bürger in jedem Land selbst, der sich auf eine bevorstehende Katastrophe und auf das Überleben in einer postapokalyptischen Endzeit nach dem Zusammenbruch der Gesellschaft vorbereiten kann – und sollte. Denn das schöne an einem solchen Notfallplan ist, es spielt im Endeffekt keine Rolle, warum ein solches Szenario eingetreten ist. Es muß keine Super-Krankheit sein, es kann auch eine Naturkatastrophe, Terror oder eine Superwaffe sein, die das Ende der Welt, wie wir sie kennen, einläutet. Bereitet man sich auf das Zombie-Szenario vor, ist man auch anderen Horror-Szenarien gegenüber zumindest grundsätzlich gewappnet. Denn was geschehen wird, wenn die Zivilisation zusammenbricht, wird sich kaum unterscheiden, unabhängig von der Ursache.

Nur sind bei Zombie-Szenarien natürlich noch einige spezielle Punkte zu beachten, die Grundvorbereitung sollte aber für alle Fälle die gleiche sein!

Aufklärung: Was kann jeder von uns tun?

Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation wird jeder zum Wiederaufbau gebraucht. Okay, jeder außer Managern und Politikern.

Die meisten von uns sind keine Wissenschaftler, keine Mitglieder der WHO, keine hochrangigen Vertreter der Pharmaindustrie. Sondern Leute wie Du und ich. Dennoch steigen die Chancen auf ein Überleben der Menschheit und einen Wiederaufbau der Zivilisation, wenn möglichst viele der „normalen Durchschnittsbürger“ die schlimmste Phase überleben. Ist die Zivilisation erst einmal zusammengebrochen, brauchen wir Polizisten, Ärzte, Krankenschwestern, Schreiner, Schlosser, Mechaniker, Lehrer, Seelsorger, Elektriker, die uns helfen, die Welt wieder aufzubauen.

Doch nicht nur „praktische“ Berufe sind notwendig. Es ist ebenso wichtig, daß auch das Wissen der Menschheit bewahrt wird, so brauchen wir Menschen, die Bücher retten, Philosophen, Mathematiker, Physiker, Naturwissenschaftler ebenso wie Geisteswissenschaftler. Okay, was wir sicher nicht mehr brauchen, sind überbezahlte Manager und dummschwätzende Politiker. Aber irgendjemand muß ja auch der Seuche zum Opfer fallen…

Deshalb ist es wichtig, daß jeder einzelne, egal welchen Hintergrund er hat, sich darum kümmert, daß er und seine Lieben in einer Apokalypse die Überlebenschancen erhöhen. Der Zombie Awareness Month will die Aufmerksamkeit darauf richten, daß es eigentlich nur kleine Dinge sind, die im Falle eines Falles aber einen unglaublich großen Effekt haben!

Mit folgenden Punkten solltet Ihr Euch also im Monat Mai befassen und sie auch Euren Mitbürgern nahebringen:

  • Vereinbart einen Treffpunkt!

Sicherlich der wichtigste – und am meisten ignorierte Punkt! Wer Zombie-Bücher liest, Endzeit-Filme sieht, weiß, daß sich eine der Standard-Handlungen darum dreht, daß sich eine Hauptperson inmitten des Chaos wiederfindet und vom Wunsch getrieben ist, seine Frau / Kinder / Freunde / Eltern / Familie zu erreichen, um sich zu vergewissern, daß es ihnen gut geht und sie gegebenenfalls zu retten.

Ebenso weiß der informierte Leser, daß dieses meistens ein Satz mit X ist. Denn mal ehrlich, wenn die Frau in Berlin Mitte wohnt, wenn die Eltern irgendwo in einer Hochhaussiedlung am Rande der Stadt wohnen, wenn man nicht weiß, ob die Schwester gerade auf der Arbeit oder daheim ist, wo sich wer gerade aufhält, wie will man solche Orte erreichen, ohne sich selbst einem viel zu hohen Risiko auszusetzen, oder wo will man überhaupt mit dem Suchen anfangen?

Die einsame Hütte in den Bergen ist sicher ideal, aber nicht unbedingt gut zu erreichen

Es ist deshalb unverzichtbar, seine Stadt, seine nähere Umgebung und die Infrastruktur der Region genau unter diesem Blickwinkel zu betrachten und mit seinen Lieben über das Thema zu sprechen. Ich weiß, es mag manchen unangenehm sein, mit seinen Freunden und Verwandten über Tod, Zerstörung und Katastrophen zu sprechen, aber es wird Leben retten! Und jeder sollte seine Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen dazu anhalten, das gleiche zu tun!

Vereinbart einen Treffpunkt, der in einem voraussichtlich sicheren Gebiet liegt, der auch nach dem Zusammenbruch des Straßenverkehrs, des Telefonnetzes, der Elektrizitäts- und Wasserversorgung und des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen ist, an dem ihr euch gefahrlos eine längere Zeit aufhalten könnt, um auf die anderen zu warten!

Daß ein solcher Ort nicht gerade in einer belebten Fußgängerzone, in einer schwer zugänglichen Hochhaussiedlung oder in einem stark frequentierten Gebäude wie einem Bürohaus, einem Krankenhaus, einer Polizei- oder Feuerwache, einer Universität oder einem Wohnheim liegen sollte, ist klar. Ein einzeln stehendendes Einfamilienhaus am Rande einer Stadt, ein Waldgebiet, ein Flußufer oder eine Schutzhütte an einem Aussichtspunkt auf einem Berg sind gute Orte, allerdings sollte man auf Schutz vor den Elementen achten, denn das Warten in Schnee, Gewitter oder strömendem Regen ist ein Fall, der durchaus eintreffen kann und der weitere Gesundheitsgefahren birgt.

Wichtig ist, daß der Ort nicht auf den ersten Blick einsehbar ist und im Zweifelsfall gut verteidigt werden kann und nicht zu einer Todeszone ohne Rückzugsmöglichkeiten wird. Ein Ort, der mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreicht werden kann, ist ideal, denn es ist davon auszugehen, daß die Straßen verstopft sein werden und Busse und Bahnen nicht mehr fahren. Fahrzeuge, die auf Treibstoff angewiesen sind, wie Motorräder oder Motorroller, sind nur für eine begrenzte Zeit einsetzbar. Ein Fahrrad jedoch sollte für diesen Fall immer aufgepumpt und gut gewartet in Reichweite sein.

Krankenhäuser, Polizeiwachen, Innenstädte sind zu meiden!

Denkt jedoch daran, daß der Ort auch nicht zu abgelegen sein sollte, so daß er zu schwer zu erreichen ist, weil er einfach zu weit entfernt ist. Je weiter man sich durch offenes Gelände bewegen muß, desto größer ist das Risiko, Gefahren ausgesetzt zu sein. Dieses müsse nicht unbedingt Zombies sein, diese sind zu Beginn eher dort zu finden, wo viele Menschen zusammenkommen. Aber das schnelle Hereinbrechen eines gesetzlosen Zustandes führt innerhalb kürzester Zeit zu Plünderungen und motiviert gesetzlose Personen, sich zu benehmen, wie sie wollen. Dieses kann neben den obligatorischen Plünderungen auch schnell zu Überfällen, Bandenbildungen, Morden und Vergewaltigungen führen. Ja, auch hier, im angeblich zivilisierten Mitteleuropa. Menschen degenerieren schneller zu Tieren, als man sich umschauen kann, wenn man sie sich selbst überläßt.

Es können keine allgemeingültigen Empfehlungen für einen Treffpunkt gegeben werden, dieser ist stark abhängig von den lokalen Gegebenheiten. Wichtig ist nur, daß Ihr mit offenen Augen durch Eure Stadt geht, Euch aktiv mit dem Szenario auseinandersetzt, was wäre, wenn der Verkehr und die Stromversorgung zusammengebrochen ist, die Straßen gefährlich werden und man den Ort verlassen muß oder möchte?

Beachtet, daß Eigenschutz immer vorgeht; ein toter Held, der Freunde oder Frau retten will, nützt niemandem. Trotzdem ist der Wunsch, nach den Lieben zu suchen, natürlich verständlich. Deshalb sprecht mit allen, die Ihr im Falle einer Katastrophe wiedertreffen wollt! Vereinbart mit ihnen einen sicheren Treffpunkt, den jeder auch ohne Auto, ohne Handy, ohne Bus, ohne Strom, ohne Einsatz seines Lebens erreichen kann. Diskutiert über den besten Treffpunkt, zeigt die Vor- und Nachteile der einzelnen Orte auf, schaut Euch die Treffpunkte nach strategischen Gesichtspunkten an. Macht vielleicht sogar mal einen gemeinsamen Ausflug zu dem Ort, versucht, ihn unter simulierten Ernstfallbedingungen zu erreichen und stellt Euch vor, daß die Menschen, die Euch auf dem Weg dorthin begegnen, eine potentielle Gefahr darstellen. Das mag übertrieben klingen, aber ein solcher Treffpunkt ist die beste Garantie dafür, daß niemand sich auf hazardeurische Einzelkämpferausflüge begibt und seine Lieben zu suchen beginnt, an Orten, an denen sie gar nicht sind…

Abgesehen davon, ist das Wissen, daß es einen Treffpunkt gibt und daß die anderen ebenfalls versuchen, ihn zu erreichen, sehr beruhigend, weil man sich nicht mehr die Szenarien ausmalt, in denen die Lieben verzweifelt durch die Straßen irren, auf der Suche nach einem oder ihren anderen Angehörigen und Freunden. Damit ist der „Treffpunkt“ das wichtigste Anliegen, das Ihr im Zombie Awareness Month Interessierten vermitteln könnt oder als Aufhänger für Gespräche über das Zombie-Szenario verwenden könnt, weil alle relevanten Aspekte bereits darin enthalten sind.

  • Zusammenbruch der Infrastruktur

Wichtig ist, sich zu vergegenwärtigen, daß die Infrastruktur im Falle des Falles fast augenblicklich zusammenbrechen wird. Da helfen auch kein „aber in Deutschland ist alles doch so gut geregelt“-Ausrufe. Die deutsche Bahn bricht bereits zusammen, wenn eine Schneeflocke auf der Schiene liegt. Der Flugverkehr bricht zusammen, wenn ein Vulkan ausbricht. Handynetze brechen zu Sylvester zusammen, wenn alle Leute sich gleichzeitig SMS schreiben. Menschen drehen durch und gehen im Weihnachtsstress in Geschäften aufeinander los. Ich habe keinerlei Illusionen, daß die Menschheit, auch nicht in Deutschland, gefeit ist. Ganz im Gegenteil, hier verläßt man sich so gerne auf diejenigen, die schon alles regeln werden, daß man noch schneller aufgeschmissen sein wird, als der selbstversorgende mürrische Bauer in einem abgelegenen Kaff in Montana.

Die Autobahnen werden in kurzer Zeit nicht mehr zu benutzen sein

Wenn die Katastrophe ausbricht, muß man davon ausgehen, daß man nicht noch Zeit und Gelegenheit haben wird, sich im Supermarkt seines Vertrauens mit dem Notwendigen einzudecken. Ausgiebige Telefonate werden genauso wenig möglich sein wie Internet und Fernsehen. Im Worst Case bricht die Wasserversorgung zusammen (Stichwort: Toilettenspülung), die Elektrizität (Stichwort: Kühlschrank, Fernsehen, Radio), der Straßenverkehr (Stichwort: Massenunfälle, Panik, Staus), der Nahverkehr, der Fernverkehr. Hinzu kommen Menschen, die in Panik die Supermärkte plündern werden, so daß man, wenn man nicht selbst beherzt vorgeht, höchstens im Kampf mit einer resoluten Mutter mit einer Salami angegriffen wird.

Deshalb ist es wichtig, sich schon jetzt die Infrastruktur in seiner Umgebung anzuschauen und nicht verderbliche Vorräte anzulegen, die keine Elektrizität benötigen. Ein Campingkocher, Wasserkanister oder, noch besser, Wasserreinigungstabletten, Taschenlampen, Batterien, Walkie-Talkies sind Dinge, die nicht schaden können!

  • Notfallgepäck

Kommerzielle Survival-Kits sind ein guter Anfang, sind aber nicht spezifisch auf den Zombie-Fall zugeschnitten

Wer sich nicht in seinem Haus verbarrikadiert, um die Katastrophe auszusitzen, sondern sich auf den Weg zum hoffentlich vereinbarten Treffpunkt macht (oder, im schlechteren Fall, ohne Treffpunkt auf die Suche nach seinen Lieben geht), sollte darauf vorbereitet sein, daß er eine Menge Gepäck benötigt. Neben ausreichend Trinkwasser und Nahrung wird er auch Schlafsack, Taschenlampe, Batterien, Notfallmedikamente, Verbandszeug , Hygieneartikel, Kleidung zum Wechseln, und solche Dinge wie ein Vorhängeschloß samt Kette benötigen. Denn man weiß nie, wie lange man wirklich unterwegs sein wird und oft kann es sein, daß man irgendwo übernachten muß, wo man nicht in der Lage ist, die Tür abzuschließen. Hat man ein schweres Schloß samt Kette dabei, kann man sich auf die Schnelle ein sicheres Versteck schaffen, das zumindest den zufällig herumgeisternden Zombie für eine Weile abhält. Auch der gemeine Kriminelle mit einem Bolzenschneider wird genug Krach machen, um einem Vorwarnzeit zu geben. Außerdem kann die Kette im Notfall als Verteidigungsinstrument benutzt werden, so daß sie das zusätzliche Gewicht rechtfertigt.

Der Zombie Awareness Month möchte das Bewußtsein dafür schärfen, was man im Notfall braucht, um eine Weile in einer feindlichen Welt zu überleben. Dabei werden banale Dinge (Tampons, Aspirin, Blasenpflaster, Brille) genauso oft vergessen wie Dinge, die das Leben retten, an die man aber erst mal gar nicht denkt. Wie ein Bolzenschneider, die Kette mit Schloß, Kompaß, Fernglas, Kartenmaterial der Umgebung.

Atemmasken mit Geruchsfilter sind hilfreicher als die einfachen Atemmasken aus dem Supermarkt

Der Gestank, der überall herrschen wird, wird bestialisch sein. Verwesung, Kot, Blut, Erbrochenes – all das wird sich, gerade in der Sommerhitze, schwer über die Landschaft legen. Hier hilft auch eine Atemschutzmaske, Tigerbalsam, den man sich unter die Nase schmiert, Tabletten gegen Übelkeit, ein Tuch, um es sich um das Gesicht zu binden. Denkt über all diese Aspekte nach und laßt Euch noch weitere einfallen, an die man im Eifer des Gefechts in der Notfallsituation ganz sicher nicht mehr denkt!

  • Waffen

Amerikaner haben es einfach. Deshalb haben Hauptpersonen in amerikanischen Zombiebüchern und -filmen auch nie Probleme damit, sich mit Schrotflinten, M16 und Pistolen zu verteidigen. In Deutschland hat kaum jemand ein Gewehr im Regal stehen – und eines zu suchen und zu finden ist auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Denn selbst geübte Schützen haben, wie Untersuchungen der US Army zeigen, unter Streß und einer direkten Bedrohungssituation, eine so hohe Quote an Fehlschüssen, daß eine sichere Verteidigung nicht gegeben ist. Wenn der Zombie auf einen zurennt, ist man als ungeübter Schütze besser dran, wenn man das Gewehr als Schlaginstrument verwendet.

Die meisten Waffen sind für den Normalbürger unbrauchbar und sogar gefährlich

Auch das Katana, das von Laien gerne als optimale Verteidigungswaffe herangezogen wird, ist nur den wenigsten verfügbar und es erfordert zudem hohe Beherrschung einer so scharfen Waffen, damit man damit tatsächlich effizient umgehen kann. Für den gemeinen Bürger gilt deswegen: stumpfe Waffen, je länger desto besser, sind die beste Verteidigung. Sie erfordern wenig Skill, wenig Übung und sind auch in Panik und Streß gut anzuwenden. Spitze Waffen, Stich- und Wurfwaffen sind nur die zweite Wahl; Schußwaffen sollten nur von ohnehin geübten Personen wie Polizisten eingesetzt werden. Eine Holzlatte, ein Hammer, ein Eispickel, eine guseiserne Teekanne…  diese gegen den Kopf des Angreifers geschlagen, werden den Zombie in der Regel zwar nicht dauerhaft ausschalten, aber es genügt, ihn zu Fall zu bringen oder auch nur zum Taumeln. Es geht um ein Zeitfenster zur Flucht, nicht mehr und nicht weniger.

Einfach in der Handhabung, überall verfügbar: die stumpfe Waffe

Zu enger Kontakt mit Zombies oder die Gefahr, mit seinen Körperflüssigkeiten wie Blut und Gehirnmasse in Kontakt zu kommen, muß um jeden Preis vermieden werden, deshalb sollte man sich darauf beschränken, den Zombie fortzustoßen oder zum Taumeln zu bringen und nicht etwa jeden einzelnen von ihnen fachmännisch umzubringen. Zielt auch nicht immer zwingend auf den Kopf; ein Zombie mit einer zertrümmerten Kniescheibe ist zwar immer noch ein Zombie, aber keiner, der Euch verfolgen wird.

Damit ist nichts gewonnen, man setzt sich nur einem Risiko aus. Schaut Euch im Haushalt und der Umgebung um, was wären gut Waffen? Womit könntet ihr auch in Panik umgehen?

Sprecht auch über dieses Thema mit Euren Lieben, damit diese nicht ihr Leben aufs Spiel setzen bei der Suche nach einer Schrotflinte, die sie dann nicht einmal nachladen können.

  • Allein zu Haus

Wohnt ihr in einer Wohnung, die ihr für sicher haltet und in der ihr glaubt, 30 Tage überstehen zu können (denkt dran: kein Wasser, kein Strom!), dann ist es wichtig, sich auch über diese „Festung“ Gedanken zu machen. Wenn ihr nicht die Notwendigkeit habt, Eure Lieben zu suchen oder in einer Wohnung wohnt, die schnell Ziel von Plünderern oder zombiefizierten Nachbarn wird, die gut zu verteidigen ist, die einen Fluchtweg bietet oder vielleicht sogar einen massiven Keller / Bunker hat, bereitet auch diese Festung vor. Wichtig sind hier Kerzen oder andere Leuchtmittel, aber genauso wichtig ist Verdunkelungsmaterial!

Überlebenswichtig: eine gute und vollständige Verdunkelung

Zombies dürfte das Licht in einem Haus relativ egal sein, aber Plünderer, kriminelle Elemente, Banden werden wie die Motten von Licht angezogen werden, wenn Euer Haus das einzige ist, das in der Dunkelheit leuchtet und man Eure Silhouette herumwandern sieht. Keine Aufmerksamkeit erregen, weder durch laute Geräusche noch durch Licht sollte Eure oberste Devise sein!

Wenn Ihr Freunde habt, die mit dem Brustton der Überzeugung berichten, daß sie sich einfach mit ihrer Familie im Haus einschließen werden, macht sie auf diese Punkte aufmerksam und regt sie an, sich auch mit den anderen Detail zu befassen. Was ist mit Trinkwasser, was mit Medikamenten, wo verrichtet man die Notdurft, was in Notfällen, wie wird gekocht, was wird gegessen – und woran erkennt man, ob es auf der Straße sicher ist? Was ist, wenn man doch mal das Haus verlassen muß?

  • Infizierte Freunde und Verwandte, Moral-Fragen

Was ist, wenn Eure Frau, Euer Kind, Euer Freund mit der Krankheit infiziert wird? Viele Leute fragen, „muß ich meine Frau dann töten?“, „ich kann mein Kind doch nicht im Stich lassen?“. Die moralische Entscheidung kann Euch niemand abnehmen. Der Trend geht dahin, den lieben Menschen bis zur letzten Minute zu begleiten und ihm Trost zu spenden, um ihn nach dem Tod dann noch einmal zu töten, bevor er sich erhebt. Zum Beispiel durch die Zerstörung des Schädels mit einem Hammer. Dieses ist natürlich ein schwerer Gang und auch die Gefahr der Eigeninfektion muß minimiert werden, so daß man vorher einen Gesichtsschutz, Augenschutz und Handschuhe anlegen sollte. All das klingt herzlos und wissenschaftlich, aber das Überleben hat höchste Priorität.

Denkt daran: das ist nicht mehr Dein Kind, sondern der Virus, der sich verbreiten will

Sprecht mit Euren Lieben auch über dieses unschöne Thema. Jeder kann in die Situation kommen, auch das Kind kann in die Lage versetzt werden müssen, den infizierten Eltern gegenüberstehen. Klärt die Kinder auf, daß es dann nicht mehr die Eltern sind, die vor ihm stehen, und daß es Hilfe bei anderen Erwachsenen suchen soll. Sprecht mit Euren Partnern darüber, was sie im Falle einer Infektion wünschen („laß mich alleine, damit Du keinem Risiko ausgesetzt wirst“, „töte mich, bevor ich mich verwandele“), und teilt ihnen mit, wie sie mit Dir umgehen sollen, wenn Du infizierst worden bist und es nur eine Frage der Zeit ist, bis Du stirbst und verwandelt wirst.

Der Zombie Awareness Month lädt auch dazu ein, über generelle ethische Fragen in Bezug auf Zombies zu sinnieren. Haben Zombies Menschenrechte? Was ist, wenn ich einem Freund, einem geliebten Menschen gegenüberstehe, der zombifiziert ist? Inwieweit darf ich mich selbst verteidigen, zum Beispiel gegen Vergewaltiger, Räuber, und ist es Mord, wenn ich einen Menschen töte, der in mein Haus eindringt? Denkt über diese Fragen nach und findet Eure ganz eigenen Antworten darauf, denn wer sich vorher damit beschäftigt, ist nicht gelähmt, wenn der Ernstfall eintritt.

Es gibt viel zu bedenken, der Zombie Awareness Month macht darauf aufmerksam!

Natürlich ist meine oben genannte Aufzählung bei weitem nicht vollständig und bei weitem kein „Überlebensratgeber“. Wie Ihr eine solche Katastrophe überleben werdet, hängt ganz maßgeblich davon ab, wie gut ihr darauf vorbereitet seid, sowohl in Sachen Ausrüstung, als auch mental.

Wie viele Eurer Freunde und Verwandten überleben, hängt maßgeblich davon ab, wie gut IHR sie auf ein solches Szenario vorbereitet, denn die Mehrheit der Menschen beschäftigt sich nicht mit dem Thema Zombies, Postapokalypse und Zusammenbruch der Zivilisation.

Nutzt den Zombie Awareness Month, um das Bewußtsein der Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema zu wecken, verbreitet die Botschaft unter Euren Freunden, Verwandten und Bekannten, bloggt darüber, macht Filme, Flyer, Musik, schreibt Artikel, lest die Artikel der Zombie Research Society oder empfehlt diesen hier weiter! Kreativität ist wichtig im Monat Mai und je mehr Menschen erreicht werden, desto besser sind wir gewappnet!

Denn denkt immer daran, es ist keine Frage, OB, sondern nur eine Frage, WANN es passiert!

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27 Antworten to “Monat Mai: Zombie Awareness Month! oder: jeder kann sich auf die Katastrophe vorbereiten!”

  1. Dies ist ein enorm wichtiger und extrem wertvoller Beitrag zu einer brandaktuellen Thematik! Tatsächlich sollte jeder sich unbedingt Gedanken zu dem Thema machen. Wir hier vor Ort sind immer auf den Notfall vorbereitet. Neben Kerzen empfehlen sich auch handbetriebene Taschenlampen! Batteriebetriebene Geräte können einem auch über die erste Phase hinweg helfen. Chemische Toiletten gibt es inzwischen auch für den Eigenbedarf zu erwerben, sie können umproblematisch im Keller – neben den Konserven und Fertiggerichten gelagert werden! Wasserfiltergeräte sind inzwischen auch erschwinglich und es empfiehlt sich – falls man vor hat sich zu Hause zu barrikadieren – Regentonnen aufzustellen.
    Zum Thema Werwolf verweise ich auf Geheimkulte, Peuckert, 1988, S. 100-117. Für seine Existenz bin ich selbst schließlich lebender Beweis! Allerdings schützt die Lykanthropie meines Wissens nicht vor Zombifizierung. Und da ich es auch nicht näher herausfinden möchte habe ich Vorkehrungen getroffen. Optimal sind natürlich die vorbereitet, die einen Panik Room haben. Aber auch hier muß man sich darauf einstellen mindestens einen Monat – besser zwei oder drei – hier überleben zu können.
    Ich werde diesen wertvollen Beitag verlinke.

  2. […] wird der Zombie Awareness Month werden. Aus diesem Anlass bitte ich die geneigte Leserschaft sich diesem Artikel zuzuwenden. Hier werden wichtige und hilfreiche Anregungen gegeben, wie man sich im Falle einer […]

  3. Die Iraner hatten doch recht! Da hab‘ ich doch schon im Januar letzten Jahres ein Interview zum Thema geführt, und dann sowas!

    http://vetaro.wordpress.com/2009/01/12/wurden-sie-sich-gerne-das-gehirn-ausschlurfen-lassen/

  4. Vielen Dank für diese Informationen. Auch ich sehe die Gefahren der Zombiebedrohung, denn ich beobachte nahezu tagtäglich das idiotische Gezappel jener Widergänger im TV – und es werden immer mehr von ihnen gecastet.
    Die verbreitete Ignoranz gegenüber der akuten Gefahr einer globalen Zombifizierung geht m.E. einher mit der zeitgeistlichen Erscheinung, nahezu jeden negativ abweichenden Wert zu beschönigen, zu umhegen und zu belohnen.
    Dazu gehört die Stategie des Verschweigens gegenüber der Öffentlichkeit. Überlebt auch nur ein Politiker die Katastrophe lang genug, so wird er sich bald an die militärische Spitze stellen und ungehindert genau das tun, was er uns zuvor verschwiegen hat.
    Europäische Zeitgeistpolitiker würden Zombies natürlich Menschenrechte zugestehen – das steht vollkommen außer Zweifel.
    Da stellt sich die Frage, ob ich im Falle des Falles nicht schuldig gesprochen werden würde, weil der clevere Anwalt der Hinterbliebenen des von mir zur Strecke gebrachten Zombies mir eine Zombophobie nachweisen könnte, was mich auf eine Stufe mit Terroristen, Rechtsradikalen und pädophilen Geistlichen stellen würde.
    Darf ich auch in Zukunft öffentlich sagen, ich mag keine Zombies? Oder werde ich strafrechtlich verfolgt, sobald ich meinen ersten Zombie getötet habe? Und wie wirkt es sich auf die Strafbemessung aus, wenn man gar Spaß und Freude am Zombietöten entwickelt hat?
    Würden die „guten“ Menschen und ihre trüffelschweinische Schnüffelbande mit dem Rüssel im Skandal mich nicht als einen Stalin hinstellen, machte ich mir Kerben am Stil meiner Lieblingsaxt?
    Fragen über Fragen …
    Deshalb trage auch ich den Button, den mir eine aufmerksame Mitbürgerin vermacht hat, bevor es keine mehr gab.
    Übrigens finde ich den humorigen Lehrfilm „Shaun of the Dead“ diesbezüglich hilfreich und sehr empfehlenwert.
    Zombies und Religion

  5. BIGphil Says:

    Hallo Ich hätte da mal ne frage…
    Ich wohn in nem Dorf mit ungefähr 7000 Einwohnern lebe in nem mindestens 350 Jahre alten Haus und habe keine Handfeuerwaffe (Bin im Schützenverein also ich kann zielen wenn ich ne waffe hab) Ich sehe mir sehr viele Zombiefilme an und sobald er fertig ist Disskutiere ich mit dem der gerade neben mir sitzt. 1. In meinem Haus verbarrikadieren kann man vergesen höchstens im obersten Stock. Weil ALLES ist aus Holz ich hab exakt 20 Fenster und 5 Eingangstüren (Wintergarten,Garagentür,Terrassentür) etwa 10 Fenster im Orginalzustand (350 Jahre alt) es führt ein Treppenhaus zum 2ten Stock hinauf mit 9 Türen und 20 Fenster und noch ne kleine Treppe zum 3tten Stock wo mein Zimmer ist. Zombies kletern nicht an der Fasade hoch hoffe ich also wenn ich mich in meinem Haus verbarrikadieren würde könnt ich mich gleich auf den Sportplatz stellen und gegen 5000 Zombies antreten.2. Einen Punkt als Treffpunkt gibt es nicht bei mir es is ne grüne Landschaft mit Häusern Wald und Flüssen In meinem. Geräteschuppen hab ich 3 Äxte 2 kleine und 1 grosse bei jeder Disskusion erwähnte ich dass ich alle äxte nehme und mich zu meinem Disskusionspartner begebe (durchschlage) Wir besprachen dass Thema schon oft seine Theorie er nähme die Schrotflinte des Vaters mit 50 Patronen plus 20 patronen Spezialmunition (Kopf des Zombies würde 40 geteilt herumfliegen) den Wagen seines Vaters nehmen Nahrungsmittel besorgen im Supermarkt. Mich dan holen und mit mir dann in den nächsten Waffenladen aufladen was geht und zum nächsten Militärstützpunkt fahren
    Ich allerseits denke dass er nicht einmal in die nähe des Supermarkts käme wegen gespärrten Strasen (Unfällen) Wahrscheinlich würde er aus dem Auto gezerrt werden und Infiziert.
    Mein genauer standort is etwas abgelegen 130 Meter vom Dorf entfernt etwa 12 Nachbarn. Meine vorstellung ist eigentlich ich nehme meine Axt in die Hand 2 in den Rucksack wo ich noch Medizin Nahrung und Getränke habe und steige in dass nächste Auto und fahre in das nächste Dorf-Stadt fahre (Nur auf einer alten nebenstrasse die direkt neben meinem Haus verläuft) vorausgesetzt die Infektion käme von der jeweiligen Stadt her dann wäre ich aufgeschmissen. Ich habe alles schon 1000 mal durchdisskutiert und finde keine Lösung.
    Könnte mir jemand sagen was ich am besten mache?
    Ich will nähmlich nicht blutverschmiert und keuchend durch die Strassen schländern auf der suche nach Fleisch.

    Mfg.Big

  6. Prifea Says:

    1. Wollte mal sagen sehr nette kleine Website hier finde vor allem die Buch Rezensionen hier sehr gut.

    2. ^^ Ich habe das große Glück in ner Kleinstadt zu wohnen noch dazu wohne ich in dem am geringsten besiedelten Stadtteil.
    Ich bin das Szenario schon einmal durchgegangen indem ich den möglichen Verlauf in einem Buch niedergeschrieben habe.
    Da ich mich in MEINER STADT ^^ wirklich sehr gut auskenne was auch für meine besten Freunde und Verwandten gilt kam ich auf eine Überlebenswahrscheinlichkeit von etwa 70%.
    An Waffen könnte ich sehr schnell gelangen als Grundausrüstung würden mir meine 2 Katana ausreichen da ich mit denen regelmäßig trainiere und auch mit ihnen umgehen kann.
    Mehrere Schusswaffen und Munition könnte ich mir innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto oder innerhalb von 30 Minuten zu Fuss besorgen.

    Danach würden meine Freunde und meine Anverwandten sich mit mir am vereinbarten Treffpunkt treffen , dafür habe ich eine sehr sichere und ideale Stelle gefunden.

    Danach müssten wir uns entscheiden für Option A , B oder C.

    Option A

    Wir würden uns in dem großen 2 stöckigen Lebensmittelmarkt verbarrikadieren in dem ich arbeite und für den ich auch den universal Schlüssel habe da ich stellv. Marktleiterin dort bin.( falls die frage auftaucht woher ich den Schlüssel habe )

    Der Laden hat genau drei Eingänge.

    1. Lagertor ist es ersteinmal zu müsste man das von ausen schon mit einem LKW rammen um es kaputt zu kriegen also sehr sicher und unwahrscheinlich das Zombies dadurch herein gelangen könnten.
    Plünderer könnten das aber natürlich jederzeit schaffen wenn sie es wollen.

    2. Der Eingang vom Parkdeck aus besteht aus zwei automatischen Schiebetüren die leider doch eher sehr zerbrechlich sind das heißt wir müssten diesen Eingang sehr sehr gut verbarrikadieren was aber mit dem Material im Markt durchaus möglich sein sollte.

    3. Der Haupteingang die Tür ist zum Glück etwas altmodisch und keine automatische Tür sie ist auch sehr stabil und würde sich gut verbarrikadieren lassen.

    Pro dieser Option

    – Viele haltbare Lebensmittel und Getränke
    – Viele Taschenlampen und Batterien ( Elektroabteilung )
    – Viele Kerzen ( Dekoabteilung )

    Contra

    – Sehr einladendes Ziel für Plünderer
    – Natürliches Tageslicht dringt in das Innere des Ladens so gut wie garnicht vor aufgrund seiner genialen Konstruktuion -.-

    Option B

    Ich wohne in einem kleinen Miethaus in einer Mietwohung im oberen Stock.
    Nur ein Eingang der sich sehr gut verbarrikadieren und schützen lässt.
    In der Nähe gibt es einen Lebensmittelladen aus dem wir uns alles mögliche besorgen könnten.
    Auf gut Deutsch wir würden den komplett leer räumen an allen Sachen die wir brauchen was auch möglich wäre da mein Bruder einen kleinen Firmenbus fährt auf dessen Ladefläche und Rücksitz man wirklich sehr viel verstauen kann.
    Wir würden das Haus vorsichtig von allen zombiefizierten Mietern die sich dort eventuell noch befinden säubern.
    Danach wären wir dort für eine sehr lange Zeit ziemlich sicher.

    Pro

    – Sehr gute Möglichkeit der Verbarrikadierung und Sicherheit
    – Kein Plünderer würde das Haus auch nur eines Blickes würdigen wo doch der kleine Lebensmittelmarkt in der Nähe ist glaubt mir. ^^

    Contra

    – Ich hasse es eingesperrt zu sein
    – Der enge Raum würde mich auf Dauer wahnsinnig werden lassen.

    Option C

    Nachdem das große Opening der Zombie Katastrophe also die ersten Monate vorbei sind sollte sich alles ein wenig verstreut und beruhigt haben.

    Gut mit Vorräten eingedeckt und die 3 örtlichen Waffenläden komplett geplündert würden wir mit dem Bus meines Bruders uns ala Road Movie aufmachen und hoffen das wir irgendwo eventuell einen Ort finden wo wir bleiben können.
    Wobei wir uns an die ländlicheren Gegenden halten würden und größere Städte vermeiden würden.

    Pro

    – Man ist mobil und findet eventuell eine sicheren Ort
    – Wir könnten uns wenn es brenzlig wird schnell mit dem Bus verpissen

    Contra

    – Man könnte andere Plünderer treffen
    – Irgendwann geht das Benzin garantiert aus
    – Keine Garantie das man einen auf dauer sicheren Ort findet wo man bleiben kann.

    ^^ das war mal mein Senf dazu.

    Liebe Grüße an alle die hier schreiben und den Owner der Site.

    Die liebe Prifea geht jetzt erstmal noch nen bissl einkaufen 😉

    CIAO

  7. BIGphil Says:

    hmm dein beitrag gefällt mir mal ne rundfrage wenn ihr zufälligerweise ne axt in der nähe habt sagen wir mal man is in nem geräteschuppen was reppariren auf einmal hört man explosionen schreie polizeisireenen feuerwehrsireenen und so weiter auf einmal steht sagen wir mal dein/e Mutter,Schwester,Vater oder Bruder blutverschmiert vor der offenen Schuppentür und rennt schreiend auf dich zu hmm ja was tun? Axt nehmen und kopf abhacken? oda vor Schock stehen bleiben und sich schmerzvoll infizieren lassen? ehrlich gesagt wenn mein Bruder dass wäre i dem fall oder eben andere verwandte ich würd mir in die Hosen scheissen und sterben auch wenns ein fremder zombie wär naja ich weiss ja nich was ich tuhe wenn ich angst hab schokiert bin aber doch dr überlebenswille hervorkommt weil man sich auskennt ich meine wenn man sich dass vorstellt würde dass echt passieren würde keiner so handeln wie er behauptet vielleicht einige aber sicher keine 80 prozent naja wir sehen solche filme disskutieren in foren wie zb hier und man kann sich vorstellen was man tuhen Würde aber ich denke niemand glaubt WIRCKLICH daran Wenns passieren würde würde es uns überraschen dass kan ich euch sagen

    mfgBIGphil

  8. BIGphil Says:

    You Have a 56% Chance of Survival!

    scheisse man dass wird schwierig

    mfg.Bigphil

    Hier könnt ihr den Test machen vorausgesetzt ihr könnt english

    http://www.oneplusyou.com/bb/zombie

  9. @BigPhil,

    ich denke nicht, daß der normale Durchschnittsbürger rein technisch und handwerklich in der Lage ist, einem auf sich zu rennenden Zombie mit einer Axt den Kopf abzuhacken – dieses fällt vermutlich schon schwer genug bei einer auf dem Boden liegenden reglosen Person.

    Die Scheu, Familienangehörige und andere nahestehende Personen „zu verletzen“ (selbst wenn sie schon tot sind, was man in diesem Moment nicht unbedingt rational erfaßt), ist tief verwurzelt und ich vermute, daß die meisten Leute sich irgendwie wehren würden, aber dabei stets unbewußt versuchen, den Angreifer nicht allzu schwer zu verletzen (was sich natürlich nicht gerade förderlich auf die eigene Überlebenswahrscheinlichkeit auswirkt) oder lieber die Flucht ergreifen, um sich nicht mit der Situation auseinandersetzen zu müssen.

    Mit der Axt würde man dem Angreifer wohl eher stumpf gegen den Kopf schlagen, um ihn zu stoppen, eine Alternative ist auch, gegen die Kniescheibe oder seitlich gegen das Bein des Angreifers zu treten, um ihn zum straucheln und hinfallen zu bringen. Es dauert ja vermutlich eine Weile, bis der Zombie wieder auf den Beinen ist und dieses Zeitfenster kann man nutzen, um sich der Situation zu entziehen (Motto: „Dann muß sich jemand anderes mit meinem Bruder / meiner Mutter auseinandersetzen und ich muß die Entscheidung nicht treffen“).

    Hat man vorher mit seinen Angehörigen, wie im Artikel beschrieben, bereits über diese Situation gesprochen und kennt deren Wünsche, wie man im Fall einer Infektion mit ihnen verfahren soll, ist es evtl. möglich, etwas rationaler zu entscheiden; der Schock über den vor einem stehenden lieben Menschen bleibt natürlich bestehen und kann auch durch endlose Vorbereitung nicht gemildert werden, da diese Situation nicht trainiert werden kann, außer, sie in Gedanken immer wieder durchzuspielen.

  10. BIGphil Says:

    Ja gena dass mein ich naja wie gesagt gegen verwandte kann man irgendwie nichts tuhen ausser man hasst sein ganze familie XD

  11. Prifea Says:

    Also langsame Zombies würden mich schon schockieren aber bei schnellen wie aus Dawn of the Dead Remake..hmmm.
    Ganz ehrlich bei so schnellen Zombies wäre ich vor Angst wie gelähmt und selbst wenn man es schafft los zu rennen dann muss man noch überlegen wohin und einen klaren Kopf beim wegrennen zu behalten ist nicht leicht.

    Und ich bin ganz ehrlich BIGphil wenn ein zombiefizierter guter Freund von mir vor mir stehen würde oder gar ein Familienmitglied ich wäre garantiert gelähmt vor Angst.

    Ich hab zwar für fast alles nen Notfallplan auch für ne Zombiekatastrophe aber wenn ich manchmal lese wie irgendwelche Möchtegern Rambos schreiben sie würden auf Zombiejagd gehen dann schüttel ich nur den Kopf weis genau das sind die Ersten die sich bei so einem Vorfall sofort in die Hose scheissen und nach ihrer Mami rufen.

    Und selbst wenn man es schafft einen klaren Kopf zu bekommen und sich in Sicherheit zu bringen dann muss man hoffen das die Zombies irgendwann verwesen und verschwinden.
    Aber vor allem wird man dann mit seinen eigenen Dunklen Abgründen konfrontiert man muss zusehen wo man bleibt und wie man überlebt.
    Beim Plündern und beim Kampf mit anderen Plünderern ums Überleben zeigt sich dann einmal mehr was wir ohne das dünne Leichentuch der Zivilisation sind.
    Und wer jetzt kommt und sagt er wird dann nicht zu einem Aasgeier und Plünderer der belügt sich selber.

    Ciao die liebe Prifea schreibt mal an ihrem neuen Zombie Roman weiter wünscht mir ne kreative Erleuchtung ich häng gerade fest.

    CIAO 😉

  12. BIGphil Says:

    hmm danke dir

    Kann mir jemand bei meinen ersten Blog helfen? Hab immer nock keine Lösung

    mfg.BIGphil

  13. Prifea, dann drück ich Dir die Daumen, daß Dich die Inspiration und Kreativität erfaßt! Ich schreibe ebenfalls seit längerem an einem Zombieroman über die Stadt, in der ich wohne, und würde liebend gerne weiterschreiben. Es mangelt mir nicht an Inspiration und wie es weitergeht, weiß ich genau, mir fehlt momentan schlicht und einfach die Zeit – schuld ist das garstige Arbeitsleben, wo momentan so viel los ist, daß ich nicht einmal zum Bloggen komme… sehr hinderlich 😉

  14. BIGphil Says:

    hmm dan hoffe ich dass dein Roman ein erfolg wird ich werde ihn lesen wenn ich ihn zu fassen krieg apropo ein sehr guter Tipp wäre

    Max Brooks
    Der Zombie Survivial Guide
    überleben unter Untoten

    ICH EMPFEHLE DIESES BUCH JEDEM DER EIN GUTES BUCH LESEN WILL
    Bin ehrlich gesagt begeistert wie dass Buch war häte dass nicht gedacht

    mfg.BIGphil

  15. BIGphil Says:

    hmm Hab den Zombie survivialguide durchgelesen ich denke damit hab ich mich als zombieüberlebensfähig herausgestellt wenn jemand nen tipp braucht oder so nur schreiben ich weiss jetzt auch was ich z tun hab

    mfg.BIGphil

  16. hmm gibts von niemandem was neues?

    stehe für fragen und oder Disskusionen offen euer BIGphil

  17. […] P.S. Der Mai ist Zombie-Awarness-Month! […]

  18. Mai 2012 = Zombieapokalypse =D

    nene blos Weltuntergang

  19. Und kein Wallmart in der Nähe…

  20. Prifea Says:

    @BIGphil
    Ehrlich gesagt wäre es mir lieber Mai 2012 wäre Zombieapokalypse als das die Welt untergeht.^^

    Denn dann hat man wenigstens eine kleine wenn auch realistisch gesehen sehr geringe Chance zu überleben.
    Zumindest eine Zeit lang. 😉

  21. hehe naja wenn ich mich mal aus der schweiz nach Deutschland schlage werde ich ausschau halten vielleicht sieht man sich dann ja xD obwohl es in der schweiz etwas weniger von denen gibt ^^ naja überleben wirds warscheinlich eh keiner leb solange es geht und schlachte ab was dir vor die Flinte läuft xD

    mfg.BIGphil

  22. Ich habe für so einen Fall schon einen Plan gemacht. Ich bin zwar erst 14 habe aber sehr gute Kontakte.Von meinem Geburtstagsgeld habe ich mir eine Pumpgun gekauft war nicht billig habe aber 100 Kugeln dazubekommen für 500€ alles zus. Meine Ellis haben da nichts gegen 😛 Ausserdem habe ich mir diverse andere Waffen gekauft. Eisenbaseballschläger 25 €,Und ne richtig schicke Machete die mir mein Opa geschenkt hat als er starb.Wir haben ein großes Auto wo mehr als genug essen und trinken reinpasst.Ich bin ein wenig Paranoid deshalb habe ich für alles vorgesorgt.

  23. Survivalist Says:

    @ Niklas: HaHA HA der war gut!!
    man merkt, dass du dich mit dem Thema NICHT auseinandergesetzt hast!
    In Deutschland sind Pumpguns Verboten!!!!
    Mal abgesehen davon, dass man für alle knarren nen Waffenschein braucht. Den bekommt man nicht mal unbedingt als erwachsener!!!
    Nehmen wir an du hast dir illegal oder sonstwie ne pumpgun besorgt; du legst an der zombie wankt auf dich zu du drückst ab und fällst um. rückstoss! tja hart. und selbst wenn das mit dem Eisenschläger und der machete stimmt, bin ich interessiert wie du einen 2 meter zombie erledigen willst.
    und weißt du zufällig wieviel essen man braucht um drei personen (du + eltern) sattzukriegen?
    Es ist sauviel!!
    Wenn man vom Einkaufen wiederkommt ist der kofferraum meistens voll, und damit kommt man dann so ne woche weit.
    vollgemerkt ohne dass man sportliche Höchstleistungen vollbringt, wie z. B. Zombies erst die kniescheibe und dann den Kopf zu knacken!

    http://www.ernaehrungsvorsorge.de/de/private-vorsorge/notvorrat/

    hier rechne mit dem link mal aus wieviel du brauchst um eine person eine woche zu ernähren!
    plus Wasser und benzin!

  24. BIGphil Says:

    Survivalist

    Das wollte ich gerade auch schreiben xD
    apropo Pump-action wäre die geringere Wahl die is sehr laut und wenn dann da 30 hungrige Mäuler kommen wünsche ich viel Spass beim nachladen.xD

  25. Gibt es einen speziellen Grund warum die meisten Seiten, die sich mit dem Thema „Zombies“ beschäftigen eingestellt wurden?
    Der letze Beitrag aus 2010… das ist doch schade!

  26. all_black_everything Says:

    Der Beitrag is ziemlich interessant, ich hab mir schon ne Menge durch gelesen, aber ehrlich gesagt weiß trotzdem niemand so wirklich was passieren kann und vor allem wie…
    Ich meine, keiner weiß, ob Zombies nicht anfangen können zu lernen, ob sie Einzelgänger sind oder sich sogar zu Rudeln zusammenschließen könnten… Wie schnell sie sind und ob nur Menschen infiziert werden können. Wodurch kann der Virus oder was auch immer übertragen werden? Durch Speichel oder eine einfache Berührung (was unwahrscheinlich ist).
    Bis jetzt sind es nur Spekulationen, wirklich wissen können wird nur wenns soweit ist oder?
    In dem Beitrag stand ich zitiere:
    „Zombies, auf der anderen Seite, sind wissenschaftlich und biologisch klar und streng definierte Lebensformen aus Fleisch und Blut, die den gleichen Naturgesetzen der Physik, der Biologie, der Chemie unterliegen wie alle anderen lebenden Wesen auf der Erde auch.“
    Ist es nicht aber so, dess des Menschliche Gebiss nicht imstande ist, rohes Fleisch zu zerbeißen und zu kauen? Oder schlucken Zombies dann die großen Fleischbrocken komplett runter?

    Jedenfalls ein sehr interessantes Thema und ich bin ehrlich gespannt ob es zu einer Zombie Apokalypse kommen kann bzw. kommen wird.

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