The Rising (Roman)

The Rising von Brian Keene

Teil 1 der Siqqusim-Saga. Teil 2: City of the Dead. Zusätzliche, davon unabhängige Kurzgeschichten-Sammlung in The Rising: Selected Scenes from the End of the World.

Verlag: Leisure Books (Paperback)
Erstveröffentlichtung: 2003
Umfang: 321 Seiten

Oft in meinen anderen Artikel zitiert, nie von mir rezensiert – doch heute wird diesem Mißstand abgeholfen! Hier kommt endlich die lange versprochene Review über meinen definitiven Lieblings-Zombieroman!

Was zeichnet The Rising von Brian Keene aus? Das schiere Ausmaß an Abgründigkeit, an Abartigkeit, an menschlichen Schattenseiten, die ungewöhnlichen und fesselnden Charaktere und nicht zuletzt Zombies, die so gar nicht dem Klischee entsprechen und deswegen umso bedrohlicher sind. The Rising (und die Fortsetzung City of the Dead) sind so schockiertend, daß man nicht aufhören kann, sie zu lesen und sich dabei in seiner Fassungslosigkeit zu suhlen.

Inhalt

Die Geschichte beginnt unvermittelt im Leben einer der Hauptpersonen inmitten des schon einige Zeit währenden Zombie-Outbreaks – Bauarbeiter Jim. Jim war gezwungen, seine eigene zombifizierte Frau zu töten und versteckt sich zu Beginn des Romans in seinem Schutzbunker im Garten. Als seine Vorräte schwinden und er verzweifelt alle Hoffnung verliert, erhält er unerwarteterweise einen Anruf über sein Mobiltelefon: sein kleiner Sohn, der bei der geschiedenen Mutter lebt, ruft ihn angsterfüllt und verlassen aus New Jersey an, bevor das Mobilfunknetz wieder zusammenbricht.

Von da an ist Jim nur noch von einem Gedanken beherrscht: er muß von West Virginia irgendwie nach New Jersey gelangen und seinen Sohn retten. Von da an beginnt eine Art Road-Movie. Jim trifft auf weitere Überlebende, die – in Ermangelung anderer Alternativen – bereit sind, ihn auf seiner Reise nach New Jersey zu begleiten.

Einem untoten, verwesenden Löwen mit übermenschlicher Intelligenz will niemand gerne begegnen

Hier schwenkt der Roman in die Geschichte der farbigen heroinabhängigen Prostituierten Frankie, die sich inmitten der Apokalypse vor ihrem Zuhälter im Zoo von Baltimore versteckt. Jedoch wird schnell klar, daß in The Rising einiges anders läuft: nicht nur die Menschen werden zu wandelnden, verwesenden, gehirnrünstigen Untoten – auch die Tiere. Und so ist ein Zoo ein denkbar ungeeigneter Ort für ein Versteck, zudem Frankie von der Handlangern des Zuhälters gejagt wird.

Natürlich ist klar, daß Frankies und Jims Wege sich schließlich kreuzen, zusammen mit weiteren Überlebenden, wie dem farbigen Priester Martin und dem Wissenschaftler Baker, der einer der Verantwortlichen der Zombie-Katastrophe ist und sich deswegen mit schweren Schuldgefühlen plagt.

Die ungleiche Truppe muß ein Land durchqueren, dessen Gefahren gleichermaßen von den zombiefizierten Menschen und Tieren ausgehen, als auch von anderen – lebenden – Menschen. Denn The Rising zeigt treffender als jeder andere postapokalyptische Roman, daß der Mensch des Menschen schlimmster Feind ist und in kürzester Zeit Gesetzlosigkeit, das Recht des Stärkeren und Grausamkeit regieren, sobald die Gesellschaftsordnung zusammengebrochen ist.

Gegen Colonel Schow und seine Nationalgarde waren die Soldaten in 28 Days later empathische, mitfühlende, hilfsbereite Samariter

Während andere Romane noch Hoffnung schüren, daß es auch Gutes im Menschen gibt und daß man sich zusammenschließt und gemeinsam die Not überwindet, quält Keene seine Hauptpersonen Seite um Seite mit immer krasseren menschlichen Abgründen. Sie treffen unter anderem auf eine Gang, die sich dem Kannibalismus verschrieben hat und auf eine Einheit der Nationalgarde, die vom sadistischen und machtbesessenen Colonel Schow angeführt wird und eine Art „eigene Gesellschaft“ gegründet hat. Hier sind Mißbrauch und Folter in den drastischsten Ausmaßen an der Tagesordnung, genau wie grausame Hinrichtungen.

So wird der ganze Trip zu einem einzigen Albtraum, dessen Ende und Handlungsdetails an diese Stelle natürlich nicht verraten werden. Wer Brian Keene-Bücher kennt, weiß allerdings, daß der Mann sich keineswegs zwingend dem Happy End verpflichtet fühlt.

Ursache der Zombiefizierung

Für den Zombieforscher und Anhänger der zahlreichen Zombie-Theorien immer wieder eine interessante Frage, ist die jeweilige Ursache des Zombie-Outbreaks und die Art des Zombies.

Brian Keene bricht in The Rising mit den bisherigen Traditionen, bleibt jedoch gleichzeitig vielen Zombie-Grundkonzepten treu, die man als Fan erwartet.  Insofern besteht kein Anlaß zur Sorge.

Es ist den Siqqusim zuwider, auf tote Körper angewiesen zu sein und ihren eigenen Verfall miterleben zu müssen

Die Zombies in The Rising sind tatsächlich wandelnde, schlurfende, verwesende Leichen. Sie sind gierig nach Gehirn, bestrebt, Lebende zu zerreißen, und können klassischerweise mit einem Kopfschuß ausgeschaltet werden. Hier enden jedoch die Parallelen, denn gleichzeitig sind die Zombies intelligent – sie können sprechen (sofern sie noch Zunge, Kehlkopf und Lunge haben…), sie können schießen, autofahren, Maschinen bedienen, sofern ihre immer weiter verwesenden Körper dazu in der Lage sind.

Dieser Umstand klingt auf den ersten Blick merkwürdig, wird aber schnell erklärt: Tatsächlich sind die „Hüllen“ tatsächlich tote Menschen, sie sind jedoch beseelt von Wesenheiten aus einer anderen Dimension, genannt die „Siqqusim“, einer Klasse der biblischen O’bot, die durch eine Art Dimensionstor (von skrupellosen Wissenschaftlern mit einem Teilchenbeschleuniger erschaffen) auf die Erde kommen und für ihre Verbannung Rache nehmen. Die ganze biblisch orientierte Hintergrundgeschichte wird in ihren ganzen Ausmaßen erst in der Fortsetzung, City of the Dead, klar, nimmt aber bereits in The Rising ihren Anfang.

Brian Keene macht auch vor zombifizierten Kindern und Säuglingen nicht halt

Das Buch macht auch vor zombifizierten Kindern und Säuglingen nicht halt

Die Siqqusim stehen nun quasi am Dimensionstor Schlange, brauchen aber einen Körper, um sich in „unserer“ Welt zu manifestieren – und dafür brauchen sie die Körper entseelter Menschen und Tiere. Da mit der Entseelung immer auch der Tod einhergeht, sind sie gezwungen, sich in Leichen umherzubewegen – ein Zustand, der sie Siqqusim nicht sehr befriedigt. Um mehr und mehr ihrer Brüder herüberholen zu können, töten sie alles Leben, was ihnen in die Finger kommt. Hierbei haben sie den Vorteil, daß sie „beseelte“ Körper am Lichtschein erkennen können, so daß es einem Überlebenden nichts nützt, sich inmitten von Leichenbergen tot zu stellen und sie für die Untoten leuchten wie ein Weihnachtsbaum – eine zusätzliche Bedrohung, die das Verstecken erschwert.

Trotz ihrer ätherischen Herkunft sind auch diese Zombies getrieben von der Gier nach menschlichem Fleisch

So merkwürdig und an den Haaren herbeigezogen diese Geschichte jetzt auch wirkt, sie funktioniert. Die Zombies sind wirklich furchteinflößend, sie sind eklig, sie sind verwest, verfallen, stinkend, es gibt Gedärme, Gehirn noch und nöcher, so daß wirklich kein Zombiefan befürchten muß, zu kurz zu kommen, nur weil diese Zombies zusätzlich von Wesenheiten besessen sind. Ganz im Gegenteil – diese Zombievariante ist durchaus eine Bereicherung zu den üblichen untoten Rennern und Schleichern, wie sie Film und Literatur bevölkern. Gebt ihnen eine Chance ;-).

Review

The Rising ist ein packender und schockierender postapokalyptischer Roman. Der Überlebenskampf der Hauptpersonen in einer Welt, in der die Gesellschaftsordnung zusammengebrochen ist und das Gesetz des Stärkeren gnadenlos regiert, steht im Mittelpunkt der Geschichte.

Keine Helden

Die Hauptpersonen sind keine strahlenden Helden, sondern Menschen mit Schwächen, psychischen oder physischen Problemen (Heroinentzug während eines Zombie-Outbreaks macht die Sache nicht leichter…). Sie sind gezwungen, mit der neuen Situation – und einander – zurecht zu kommen. Da niemand von ihnen ein ausgebildeter Superheld ist, ein Meister im Umgang mit der Schußwaffe oder Überlebenskünstler, drohen die Charaktere oft schon an kleinen Hindernissen zu scheitern und zu zerbrechen.

Umso schlimmer wird es, wenn sie eine Situation meistern, neue Hoffnung schöpfen, auf vermeintliche Hilfe oder andere Überlebende treffen – denn The Rising kennt keine Gnade und wirft sie unnachsichtig von einer albtraumhaften Situation in die nächste. Dabei sind die Hauptpersonen durch die Umstände oft zu Entscheidungen gezwungen, die ihnen zutiefst zuwider sind und bei denen sie sich selbst überwinden müssen.

Bedrohungspotential

Nur auf den ersten Blick eine putzige Idee...

Die Zombies schaffen ein hohes Bedrohungspotential, da sie viel mobiler und flexibler sind als „normale“ Zombies – und wer von einem Auto voller haßerfüllter, johlender Zombies mit Schußwaffen über die offene Straße gejagt wurde, weiß, was ich meine.

Eine ganz neue Dimension bekommt der Horror, wenn auch die Tiere zombifiziert sind. Zwar gab es das auch schon in Dead Sea mit Zombie-Fischen, aber intelligente Zombie-Tiere, die kooperativ auf Menschenjagd gehen, Überlebende für ihre großen Brüder ausspionieren (z.B. als Ratten) oder einfach nur durch ihre schiere Größe und Kraft Angst einflößen (wie ein zombiefizierter, bestialisch stinkender Löwe im Zoo) sind eine furchteinflößende Vorstellung.

Die Tatsache, daß alle Zombies für ein größeres Ziel im Team zusammenarbeiten und koordiniert zuschlagen, dabei aber gleichzeitig auf immer stärker verwesende und im Laufe der Zeit verfallende „Gastkörper“ angewiesen sind, ist eine Mischung, die es in sich hat.

Des Menschen schlimmster Feind

Man ist es von Brian Keene gewöhnt, daß er in seinen Büchern ausschweifend menschliche Abgründe beleuchtet. Nirgendwo hat er das aber so konsequent und so detailliert getan wie in The Rising. Ein klassisches Merkmal der Zombie-Literatur (und Filme) ist ja immer auch der Verfall der menschlichen Gesellschaft und der rapide Zurückfall in Barbarei und Gewalt. Dieses steht mal mehr, mal weniger im Mittelpunkt – oft sind die Zombies sogar nur die „Kulisse“, vor der der Zusammenbruch der Gesellschaft beschrieben wird. In manchen Werken, wie Dying to Live von Kim Paffenroth, geht der Untergang der Zivilisation mit Hoffnung einher, indem sich die „Guten“ ebenso zusammenschließen wie die „Bösen“ und versuchen, Anstand, Moral und menschliche Werte gegen alle Widerstände zu bewahren.

Auch eine Möglichkeit: Kannibalismus als alternatives Lebenskonzept

In The Rising ist von dieser Hoffnung oder Vision nichts zu spüren. Hier wird ausschließlich „das Böse“ elaboriert, und das findet sich ebenso in den Menschen wie in den Siqqusim. Es sind Verbrecher, Kranke, Perverse, die Jim und seine Freunde davon abhalten wollen, New Jersey und seinen Sohn zu erreichen. Der Albtraum kumuliert in dem Treffen mit der Nationalgarde, gegen das die kleine Gruppe von Soldaten in  28 Days Later ein netter, kleiner, freundlicher, zuvorkommender Kindergarten ist. In keinem anderen Zombie-Buch werden Themen wie Zwangsprostitution, Vergewaltigung und verschiedene Arten der Folterungen so thematisiert und so explizit und detailliert beschrieben. Auch die Hauptpersonen gehen nicht immer unbeschadet aus allen Situationen hervor, sondern fallen diesen auch zum Opfer.

Brian Keene lotet in The Rising das düsterste und negativste Szenario aus, das man sich angesichts der Postapokalypse ausmalen kann – eine vollkommen feindselige Umgebung -, und führt diese konsequent bis zum Ende durch, wobei man sich oft gar nicht sicher ist, wer von all diesen Bösen nun der Böseste ist.

Versionen

Titelbild der Erstausgabe

Da ich Zombiebücher eigentlich nur im Original lese, habe ich auch nur die zu Beginn meines Artikels abgebildete amerikanische Paperback-Ausgabe. Es gibt einige weitere Editionen, einige davon streng limitiert und mit Luxus-Einband, aber inhaltlich gibt es keinen Unterschied.

Die direkte Fortsetzung, City of the Dead, die man im Anschluß an The Rising ohnehin schnellstmöglichst lesen muß, ist ebenfalls als Paperback bei Leisure Books erschienen.

Es gibt auch eine deutsche Ausgabe beider Romane, sie sind zusammengefaßt in einem Band unter dem Titel „Das Reich der Siqqusim: Auferstehung und Stadt der Toten“. Ich weiß aber weder, ob das Buch ungekürzt oder entschärft ist (die Gewaltdarstellung ist sehr explizit und es gibt einige sehr harte Tabubrüche), noch kann ich etwas über die Qualität der Übersetzung sagen.

Cover der deutschen Ausgabe

Die Sprache der Hauptpersonen im Original ist sehr speziell, gerade die drogensüchtige Frankie nimmt kein Blatt vor den Mund, es wimmelt von Flüchen, Beleidigungen und Schimpfwörtern und auch regionale Unterschiede sowie Unterschiede im Sprachgebrauch von Farbigen und Weißen werden thematisiert. Inwieweit sich so etwas auf Deutsch übertragen läßt, weiß ich nicht.

Meine Review bezieht sich deshalb ausschließlich auf die englischsprachige Originalversion.

Gewalt, Splatter und Gore-Faktor

Es ist schon aus meinen bisherigen Ausführungen deutlich geworden: The Rising ist ein äußerst brutales Buch mit einer expliziten Gewaltdarstellung, die selbst im Bereich der Zombie-Literatur ihresgleichen sucht.

Alles, was man von einem Zombie-Roman kennt und erwartet, wird geboten – Verwesungszustände, detaillierte und sehr plastische Geruchsbeschreibungen, Innereien, Gehirn, Blut und Kämpfe mit Untoten.

Der Ausruf beim Anblick einer Straßensperre: "Andere Menschen! Wir sind gerettet!" bleibt dem Leser im Halse stecken

Daneben spart das Buch auch nicht mit Beschreibungen menschlicher Gewaltexzesse, die dem Leser an der ein oder anderen Stelle ein „oh shit!“ entlocken werden. Die Hauptdarsteller und vor allem Nebendarsteller des Buches werden nicht geschont, sondern gehen Seite für Seite sprichwörtlich durch die Hölle. Auch Tabubrüche werden schonungslos beschrieben, einige weitere kommen in City of the Dead hinzu, wo man eigentlich nicht mehr daran glaubte, daß Brian Keene in Sachen menschlicher Abgründe noch steigerungsfähig ist.

Das Buch ist gnadenlos, blutig, explizit und sollte ganz sicher von Kindern und Jugendlichen ferngehalten werden, eben weil es nicht nur die fiktive Gewalt gegen Zombies gibt, sondern auch Bereiche wie Vergewaltigungen und Mißhandlungen ausführlich thematisiert werden.

Fazit

Ich bekenne mich offen dazu: The Rising von Brian Keene ist im Bereich der Zombieliteratur mein Lieblingsbuch. Und das, obwohl ich eigentlich Zombie-Purist bin und die Zombies hier so gar nicht dem Klischee entsprechen. Doch das stört mich gar nicht.

The Rising hat alles, was ein ordentlicher Endzeit-Schocker braucht: Gewalt, den Zusammenbruch der Gesellschaft, abgrundtiefe böse Menschen, verwesende Zombie-Horden und tolle Hauptpersonen.

Die Geschichte, die dem „Quest“-Modell folgt bzw. einem Road-Movie ähnelt, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und bis zum Ende weiß der Leser nicht, ob Jim sein Ziel in New Jersey erreichen wird, ob er seinen Sohn rechtzeitig findet und retten kann – und welcher seiner Begleiter überleben wird. Da die Geschichte sehr eindringlich beschrieben ist, beginnt man bald, mit Jim mitzufiebern und entwickelt eine persönliche Wut auf all die Menschen, die ihm ständig in die Quere kommen und seine Reise beenden wollen. Man fühlt sich bemüßigt, ihm zur Seite zu springen und den Gegnern ins Gesicht zu rufen, sie sollten den Mann nun endlich mal in Ruhe seine Reise beenden lassen.

Was schon vor 2000 Jahren funktionierte, verfehlt auch seine Wirkung nicht in der Endzeit.

Mehr als einmal hatte ich einen OMFG-Moment und ertappte mich dabei, den Atem anzuhalten, um die Hauptpersonen nicht in Gefahr zu bringen, wenn sie verfolgt wurden oder sich verstecken mußten. Ich habe das Buch beim ersten Lesen förmlich verschlungen und konnte eigentlich nicht aufhören, bis ich es durch hatte. Zu sehr fesselt die Geschichte, man muß einfach erfahren, wie es den Charakteren weiter ergeht, wie sie sich aus einer Situation befreien und ob sie schließlich am Ziel ankommen – oder ob alles vergebens war. Da Brian Keene keinerlei Scheu hat, auch seinen Hauptpersonen das Schlimmste anzutun, kann man sich bis zur letzten Seite niemals sicher sein, und das hält die Spannung extrem aufrecht.

The Rising ist sicherlich ein schockierendes Leseerlebnis und kann auf keinen Fall bedingungslos empfohlen werden, zu krass ist der Gewaltgrad und das Ausmaß an Abartigkeiten. Wer sich davon allerdings nicht abschrecken läßt (ich kenne ja meine Stammleser und weiß, daß ihr es wie ich lieben werdet ;-)), dem wird ein absolut albtraumhaftes Zombie-Erlebnis geboten – im positiven Sinne.

Und wer danach immer noch nicht genug hat, der kann sich darauf freuen, daß die Fortsetzung City of the Dead genau da weitermacht, wo The Rising aufgehört hat. Außerdem gibt es noch eine Sammlung von Kurzgeschichten, die im Universum von The Rising spielt und zeigt, was während der Invasion der Siqqusim in anderen Teilen der Welt geschah. Diese ist inhaltlich von den beiden Hauptbüchern unabhängig, wird aber nur verständlich, wenn man die Geschichte gelesen hat.

Von mir gibt es für das Buch 5 Gehirne. Okay, ich könnte ein halbes abziehen, weil es nicht bedingungslos empfohlen werden kann und dem Leser stellenweise wirklich mit dem Stiefel ins Gesicht tritt, aber ich bin ehrlich – ich will es gar nicht anders. WTF, es ist mein Lieblingsbuch und deshalb gibts dieses Mal auch die absolut subjektive Lieblingsbuch-Bonus-Bewertung. Ich will kein bißchen der ausufernden Exzesse missen und Brian Keene hat das Buch genau so geschrieben, wie ich es haben will: kompromißlos böse.

Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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Eine Antwort to “The Rising (Roman)”

  1. christoph Says:

    Durch Zufall auf diese Seite gestoßen, eine Rezension gelesen, Buch gekauft, gelesen und für außerordentlich….
    gut befunden. 🙂

    Das Buch ist wirklich sehr gut, obwohl ich skeptisch war was die Zombies angeht, da ich die schnellen Zombies eigentlich nicht mag, Wurde ich doch positiv überrascht. Erfrischend neu und noch gefährlicher.

    Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher was ich von den Tieren halten soll. So ist ein zombiefizierter Löwe wirklich erschreckend und angsteinflößend aber untote Eichhörnchen doch eher lustig. 🙂

    Dickes Lob an deine Seite und Rezensionen. Ohne die wäre ich nie auf diesen tollen Autor gestoßen. Weiß noch gar nicht was ich als nächstes lesen soll, den zweiten Teil von The Rising oder Dead Sea…

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