Dead Sea (Roman)

Cover Dead Sea
Dead Sea von Brian Keene

Verlag: Leisure Fiction
Erscheinungsjahr: 2007
Umfang: 380 Seiten

Ich mache keinen Hehl daraus – im Bereich Zombie-Literatur gehört Brian Keene zu meinen Lieblingsschriftstellern.

Der amerikanische Autor aus Pennsylvania schreibt generell gute Horror- / Splatterbücher, auch über das Thema Zombies hinaus (siehe: Castaways, The Conqueror Worms), aber wenn es um auferstandene Untote gibt, scheint er besonders in seinem Element zu sein. Keiner beschreibt farbiger, plastischer, expliziter und detaillierter, was die Charaktere hören, fühlen und riechen…

Dead Sea spielt mit einem beliebten Gedankenmodell auf die Frage: „Was würdest Du im Fall einer Zombieinvasion tun?“. Viele Leute antworten spontan: Mir ein Schiff suchen und hinaus auf die See, das Meer oder auch nur eine Insel fahren. Daß das Meer nur vermeintliche Sicherheit bietet und eine Flucht dorthin gänzlich neue Probleme und Fragen aufwirft, wird in Dead Sea deutlich.

Ursache der Zombifizierung

Dead Sea zeigt den klassischen Romero-Zombie

Dead Sea zeigt den klassischen Romero-Zombie

Bei Dead Sea handelt es sich – im Gegensatz zu Keenes sicherlich bekanntesten Romanen The Rising und City of the Dead – um den klassischen, hungrig umherschleichenden Zombie a la George A. Romero. Die Ursache der Zombifizierung wird in diesem Buch nicht thematisiert; die aus ihrem Leben gerissenen Hauptpersonen, die aus einfachen Kreisen stammen und mit dem Überleben in der Katastrophe beschäftigt sind, können, wollen und müssen keine Antwort auf diese Frage finden.

Es scheint sich jedoch um eine Art Infektion zu handeln; die Übertragung geschieht auf klassischem Weg durch Bisse und den damit verbundenen Austausch von Körperflüssigkeiten. Wie so häufig in der Zombieliteratur, handelt es sich um eine Cross-Spezies-Infektion, denn nach und nach greift die Zombifizierung auch auf Tierarten über – während andere Tierarten, wie die Vögel, immun zu sein scheinen.

Die Zombies sind absolut eingleisig auf das Töten von Lebenden fixiert und hämmern gegebenenfalls Tage und Wochen an eine Tür, durch die sie einen Lebenden zuletzt haben verschwinden sehen. Ansonsten streifen sie ziellos umher.

Inhalt

Die Hauptperson und Ich-Erzähler dieses Buches ist Lamar Reed, ein farbiger, homosexueller Fließbandarbeiter aus Baltimore, dessen Job vor kurzem wegrationalisiert wurde und der von seinen Schulden und privaten Problemen erdrückt wird. Er verbringt seine Tage einsam und trostlos daheim und verfolgt im Fernsehen die merkwürdigen Vorgänge um eine sich ausbreitende Krankheit.

Mit einem Museumsschiff der Küstenwache hinaus aufs Meer!

Mit einem Museumsschiff der Küstenwache hinaus aufs Meer!

Als die Krankheit auch seine Nachbarschaft erreicht und sein Haus nicht mehr sicher ist, muß er die Flucht ergreifen und die von Zombies mittlerweile überlaufene Stadt verlassen. Auf der Flucht begegnet er weiteren Überlebenden wie dem ebenfalls farbigen Geschwisterpaar Tasha und ihrem jüngeren, achtjährigen Bruder Malik, sowie dem Rocker, Waffennarr und Bibelverkäufer Mitch. Wie schon in seinen anderen Büchern, beweist Keene auch in Dead Rising ein Faible für ausgefallene und unkonventionelle Charaktere, die niemals Superhelden oder Übermenschen sind.

Gemeinsam entschließt sich die Gruppe, ihr Glück auf hoher See zu versuchen und den Atlantik-Hafen zu erreichen. Nach einer abenteuerlichen Flucht erreichen sie ein gerade ablegendes Schiff voller Überlebenden und können in letzter Sekunde an Bord gehen. Bei dem Schiff handelt es sich um ein ausrangiertes, zum Museum umgewandeltes Schiff der Küstenwache. Der ehemalige Kapitän, heute pensionierter Touristenführer über das Museum, hatte sich bereits die letzten Tage dort versteckt und Vorräte aus den umliegenden Touristencafes und Snackbuden an Bord gebracht, so daß der Vorrat an Keksen, Schokoriegeln und Saft zumindest für eine Weile gedeckt ist.

Es befinden sich etwa 20 weitere Überlebende an Bord, ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Flüchtlingen – und eine ebenso explosive charakterliche Mischung. Die Mannschaft hat kein Ziel, da alle Häfen, an der Küste gelegenen Militärbasen und Anlegestellen von Zombies überrannt sind und kaum jemand an Bord Erfahrung mit Schußwaffen hat. Dennoch ist absehbar, daß das Schiff über kurz oder lang verlassen werden muß, um neue Vorräte und Treibstoff für die Dieselmotoren aufzunehmen.

So kreuzen die Überlebenden an der amerikanischen Ostküste entlang, müssen katastrophale Verluste beim Landgang einstecken, ihre Konflikte an Bord lösen, die schließlich eskalieren, und einen Ort finden, an dem sie langfristig bleiben können…

Review

Dead Sea ist ein packend geschriebener postapokalyptischer Roman um die Flucht und den Überlebenskampf in einer zerstörten Welt, in der die Gesellschaftsordnung zusammengebrochen ist. Es gibt niemanden mehr, der den Einzelnen beschützen kann – keine Polizei, keine Feuerwehr, kein Militär, und jeder muß selbst sehen, wie er sich in Sicherheit bringt.

Immer an der East Coast entlang...

Immer an der East Coast entlang...

Im Gegensatz zu „The Rising“ sind in Dead Sea andere Überlebende zwar ebenfalls eine Gefahr für die Hauptpersonen, übertreffen die Zombies aber nicht an Bedrohungspotential. In vielen Zombieromanen stellt sich heraus, daß der von Machtlust, Gesetzlosigkeit und Gewalt getriebene Mensch des Menschen größter Feind ist, aber in Dead Sea geht die Hauptbedrohung bis zuletzt von den Zombies selbst aus. Zwar begegnet man auch hier durchgedrehten und widerlichen Charakteren, diese sind jedoch nur eine weitere Zutat, um den Hauptpersonen das Überleben weiter zu erschweren.

Normale Leute wie du und ich

Die Hauptpersonen sind glaubwürdig und „normale Leute wie du und ich“. Das beginnt bei absolut banalen Punkten wie der Tatsache, daß der Ich-Erzähler Lamar von den Kindern eine Schrotflinte in die Hand gedrückt bekommt, aber keine Ahnung hat, wie man sie nachlädt.

Niemand entwickelt plötzlich Superheldenkräfte, läuft zielsicher wie Rambo durch die Straßen und weiß über Nacht, wie man eine M-16 entsichert und bedient. Stattdessen sind die Personen von der Situation überfordert, übermüdet, ausgehungert, voller Angst und müssen ständig improvisieren. Auch greift sich niemand euphorisch den nächsten Baseballschläger, um fröhlich von Heroismus getrieben auf Zombiejagd zu gehen, sondern die Charaktere versuchen – wirklichkeitsnah – jeden Kontakt zu vermeiden und sich zu verstecken.

Flucht lautet auch hier das Gebot der Stunde!

Flucht lautet auch hier das Gebot der Stunde!

Die Kombination der vier Hauptcharaktere – Lamar, die beiden Kinder und Mitch, der Rocker – funktioniert hervorragend. Die Personen ergänzen und motivieren sich und liefern sich gegenseitig einen Grund, nicht aufzugeben angesichts der Aussichtslosigkeit der Situation. Lamar entwickelt sich nicht über Nacht zum Überdaddy, sondern hadert bis zuletzt mit der Tatsache, daß die Kinder in ihm eine Art Vaterfigur sehen und von ihm Anweisungen, Rat und Schutz erwarten. Er ist fest der Überzeugung, mit Kindern generell nichts anfangen zu können und diese auch nicht sonderlich zu mögen,  übernimmt jedoch trotz seiner eigenen Zweifel und Bedenken die Verantwortung für sie. Bis zuletzt glaubt er, daß er diesen Job eher schlecht als recht macht.

Auch die anderen Personen auf dem Schiff sind so individuell und unterschiedlich wie das Leben selbst. Man versucht bestmöglich, Normalität herzustellen, indem sogar Unterricht für die Kinder abgehalten wird, aber durch die Enge und ständige Lebensmittelknappheit ist das Konfliktpotential hoch. Immer wieder muß sich die Zwangsgemeinschaft an Bord zusammenreißen, sich versammeln und gemeinsam versuchen, ihre Gesellschaftsordnung zu stabilisieren.

Der Leser ist, im Gegensatz zu den blassen, uninteressanten Stereotypen z.B. in „Plague of the Dead„, die so gut wie keine Identifikationsmöglichkeiten bieten, in Dead Sea sehr nahe an den Hauptpersonen. Dieses wird einmal natürlich durch die Ich-Perspektive begünstigt, in der die Geschichte erzählt ist. Dadurch werden die Gefühle, die Ereignisse und die Gedanken der Hauptpersonen unvermittelt und ungefiltert präsentiert. Aber auch die anderen Personen sind lebhaft und plastisch beschrieben und erwecken spontan Sympathie oder Antipathie beim Leser. Es gibt an Bord nette Leute, es gibt Widerlinge, es gibt Personen, denen man nicht traut – und natürlich wird man, in guter Brian Keene-Manier – auch immer wieder überrascht.

Sicher auf dem Schiff – und nun?

Das Gedankenmodell „Was wäre, wenn man sich bei einer Zombieinvasion auf ein Schiff flüchtet?“ wird in Dead Sea konsequent durchgespielt. Das Küstenwachenschiff ist relativ groß, hat mehrere Etagen, ein langes Deck, auf dem sogar ein Hubschrauber landen könnte und bietet halbwegs komfortablen Platz für alle Anwesenden. Die Enge in den Kabinen ist zwar erdrückend, so daß sich Lamar, Mitch und die Kinder eine Kabine teilen müssen, aber man ist froh, am Leben zu sein.

Brian Keene bedenkt alle Schwierigkeiten, denen sich Überlebende auf einem Schiff gegenübersehen. Zwar können Zombies in der Regel nicht sonderlich gut schwimmen (auch wenn es für sie irrelevant ist, da sie auch nicht ertrinken können), und man ist vor direkten Angriffen oder einem nächtlichen Einbruch geschützt. Allerdings besteht – vom Lagerkoller einmal abgesehen – die zwingende Notwendigkeit, regelmäßig an Land zu gehen. Das mag bei einem Kreuzfahrtschiff oder einem atomar betriebenen Flugzeugträger nicht ganz so schnell der Fall sein (auch wenn das Leben auch dort nicht unbegrenzt und über Generationen unabhängig möglich sein wird), aber eine normale Yacht oder kleineres Polizeischiff müssen regelmäßig anlegen.

Kritische Versorgungslage

Gefangen auf dem Schiff bei Wind und Wetter und mit schwindenden Vorräten...

Gefangen auf dem Schiff bei Wind und Wetter und mit schwindenden Vorräten...

Auch hatte die Crew in diesem Buch keine Zeit, die Flucht ordentlich vorzubereiten; als Baltimore in Flammen steht und Hunderte von Zombies in Richtung Hafen strömen, bleibt keine Zeit für das Einladen von Vorräten und Reservetreibstoff. Man muß mit dem auskommen, was der Kapitän in den letzten Tagen aus Snackbuden zusammengetragen hatte, und so ist die Begeisterung über eine dauerhafte Ernährung mit Keksen, Dosen-Ananas und Riegeln eher gedämpft.

Zwar sind Überlebende in postapokalyptischen Szenarien immer auf Konserven und Trockennahrung reduziert, da es schon nach kürzester Zeit keine Milchprodukte, Gemüse und Frischfleisch mehr gibt, aber da die Auswahl an Bord des Schiffes noch einseitiger ist, ist die Notwendigkeit eines Landgangs unübersehbar. Zwar behilft sich das Team mit Fischen, aber auch das ist keine Dauerlösung – von Treibstoff und Frischwasser einmal abgesehen. Es wird zwar Regenwasser gesammelt und auf den Schiffstoiletten nur bei großen Geschäften gespült, aber dieses kann kein Dauerzustand sein.

Es entbrennt zudem Streit, wo an Land gegangen werden soll, da so gut wie keiner an Bord Kampferfahrung hat und nur wenige überhaupt eine Waffe bedienen können. Dennoch muß gehandelt werden, der Sprit geht zur Neige, ohne daß man sich bis jetzt darauf geeinigt hat, wo man sich dauerhaft niederlassen könnte – und ohne Sprit kein Landgang mehr und ohne Landgang keine Versorgung. Selbst simpelste Dinge wie Batterien, Klopapier, Comichefte bekommen eine völlig neue Bedeutung, von grundlegenden Lebensmitteln einmal abgesehen.

Das Gefühl des „Gefangenseins“ und der Druck, unter dem die Überlebenden auf dem Schiff stehen, wird sehr gut vermittelt und der Leser merkt bereits nach kurzer Zeit, daß eine Flucht auf einem Schiff ohne einen sicheren Hafen als Ziel eine der denkbar schlechtesten Möglichkeiten ist, sich vor einer Zombieinvasion in Sicherheit und aus der Zivilisation zu bringen.

Gewalt und Gorefaktor

Brian Keene ist generell nicht zimperlich bei der detailliert beschriebenen Darstellung von Gewalt und in der Beschreibung der Zombies. Wer seine Bücher liest, sollte deswegen ebenfalls nicht gerade zimperlich sein oder einen empfindlichen Magen haben.

Zombies sind bekannt für fehlende Tischmanieren

Zombies sind bekannt für fehlende Tischmanieren

Die Beschreibung der Zombies ist gewohnt plastisch und drastisch; ausführliche Darstellungen von Wunden, Eingeweiden, Verwesungszuständen und schlimmsten Gerüchen sind auch in Dead Sea zu finden. Daneben spielt Brian Keene, wie in diesem Genre üblich, mit Tabubrüchen und Grenzüberschreitungen bei Themen, die „man eigentlich nicht in Büchern beschreibt„. Zwar geht es in dieser Hinsicht deutlich weniger krass zur Sache wie zum Beispiel in The Rising, wo insbesondere die Vergewaltigungs-, Folter- und Tötungsmethoden der „Bösen“ den Leser schockieren – weniger die Zombies selbst -, aber auch in Dead Sea begegnet man kranken, durchgedrehten Gestalten und wird Zeuge ihrer perversen Ideen. Diese sind jedoch, im Vergleich zu seinen anderen Büchern, relativ selten vertreten – was vor allem daran liegt, daß die Hauptpersonen die meisten Zeit unter sich bleiben und kaum Gelegenheit haben, auf andere Überlebende jenseits des Schiffes zu stoßen.

Dafür widmet sich der Autor ausgiebig den Zombies, Menschen wie Tieren, und da die Hauptbedrohung von diesen ausgeht, bekommen diese entsprechend viel Raum. Die größten Schocker und widerlichen Begegnungen mit Ekelfaktor gehen in diesem Buch definitiv von Untoten aus.

Fazit

Subjektiv-StempelDead Sea war für mich ein klassischer „Page-Turner„, das heißt, ein Buch, das man nicht weglegen möchte, bevor man erfährt, was weiter geschieht. Ich bin zwar durch die Tatsache vorbelastet, daß ich generell Bücher von Brian Keene verschlinge (deswegen sollten neutraler eingestellte Leser hier für sich sicherheitshalber Vorsicht walten lassen), aber ich denke, daß das Buch auch anderen Fans von Zombieliteratur (oder solchen, die es werden wollen), viel Spaß machen wird.

Ganz einfach, weil es eine ungewöhnliche Situation beleuchtet und ein beliebtes Gedankenmodell durchspielt. Insofern ist es von der Handlung her eher ungewöhnlich, da sich die meisten Zombieromane doch auf festem Boden und im Rahmen einer Flucht quer durch Stadt und Land abspielen.

Die Charaktere in diesem Buch sind glaubhaft, vielfältig und so verschieden wie ein zufällig zusammengewürfelter Haufen sein kann. Die klassischen Romero-Zombies sind bedrohlich und insbesondere die Cross-Spezies-Ausbreitung auf Tiere gibt der ganzen Situation noch eine besondere Würze. Die beklemmende Situation auf dem Schiff und die Einsicht, daß es nirgendwo Schutz und Sicherheit gibt, wird sehr anschaulich vermittelt und trifft auch den Leser wie eine schlagartige Erkenntnis.

Die Beschreibungen des Grauens sind in gewohnter Brian Keene-Manier sehr farbenfroh, detailliert und äußerst eindringlich und veranlassten mich des öfteren beim Lesen zu spontanen Äußerungen wie „ach du Scheiße…“ oder „oh nein…“. Gore-Fans kommen in Dead Sea sicher auf ihre Kosten.

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Deprimierend: Städte zum Greifen nah und doch unbetretbar...

Für meinen (ganz persönlichen) Geschmack, kamen die „bösen“ Menschen etwas zu kurz, die für mich zu jedem postapokalyptischen Szenario gehören, aber hier kann ich dem Buch keinen Vorwurf machen – es liegt einfach am Thema und der klaustrophobischen Situation, daß sich ein Großteil der Handlung zwischen 20 Leuten auf einem Schiff ohne Kontakt zur Außenwelt abspielt. Dafür sind die mannigfaltigen Zombiedarstellungen ein guter Ersatz.

Das Erzähltempo schwankt stark; während zu Beginn die Flucht durch Baltimore gehetzt und dramatisch vor sich geht, gibt es anschließend Wochen des Umherdümpelns auf hoher See, das die Eintönigkeit an Bord und das Sich-auf-die-Nerven-gehen der Leute gut wiedergibt. Jeder versucht, die Zeit so gut wie möglich totzuschlagen und seinen Anteil beim Schiffsalltag zu leisten. Für meinen Geschmack wird an Bord jedoch stellenweise etwas zu viel philosophiert (was an der Figur des Universitätsprofessors liegt, der sein Steckenpferd – Mythen, Heldensagen und Archetypen – teilweise recht ausdauernd unter das Volk zu bringen versucht). Aber das ist ebenfalls Geschmackssache, andere Leser begrüßen diese „Erholungspausen“ und Gespräche möglicherweise als willkommene Gelegenheit, Luft zu holen und sich – zusammen mit den Hauptpersonen – an Bord vom Terror der dauerhaften Flucht und der Notsituation zu entspannen.

Nach diesem Buch kann man jedem, der auf die Frage, wie er sich vor Zombies in Sicherheit bringen würde, mit „ich würde mir ein Schiff suchen“, mit einer wissenden, hochgezogenen Augenbraue begegnen…

Meine BRAINZ:

Bewertung 4

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2 Antworten to “Dead Sea (Roman)”

  1. Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich – von den beiden Max-Brooks-Büchern – mal abgesehen, bisher noch keinen richtigen Zombieroman gelesen habe. Aber das eigentlich nur, weil ich bis jetzt keinen ernst zu nehmenden gefunden habe. oO

    Dead Sea hört sich jedenfalls richtig spannend an und – noch wichtiger – endlich weiß ich mal den Namen eines Autors des Genres. Werd mich mal nach Büchern von dem umschauen…

    Hab ich das richtig verstanden, das Buch gibt’s nur in Englisch? Wenn ja, wie liest es sich denn? Lese zwar gerne englischsprachige Bücher, aber allzu schwer sollten sie dann doch nicht sein, schließlich lese ich ein Buch um mich zu entspannen. 😉

    Übrigens mag ich gerade die „klassischen“ Zombies, insofern interessiert mich das Buch noch mehr. Finde die modernen rennenden Zombies irgendwie nicht so bedrohlich wie die guten alten schlurfenden. Aber das ist natürlich Geschmackssache, mit meinen Freunden diskutier ich da auch ständig drüber. ^^

    Wie auch immer, super geschriebene Rezension – werde mich bei Gelegenheit mal nach dem Buch bzw. anderen von Keene umschauen

  2. Danke für die warmen Worte – schön, daß meine Review hilfreich war 🙂

    Viele Zombie-Bücher gibt es nur auf englisch, aber von Brian Keene gibt es meines Wissens auch Übersetzungen. Ich kann allerdings keine Gewähr für die Qualität geben oder ob sie vollständig oder gut sind. Meine beiden Lieblingsbücher von ihm, The Rising und City of the Dead, sind in Deutschland zusammen unter dem Titel „Das Reich der Siqqusim“ veröffentlicht wurden, ich habe diese Version aber nie gelesen.

    Das Englisch in Zombiebüchern ist teilweise etwas speziell, was Vokabeln für Eingeweide, Verwesungszustände oder Körperflüssigkeiten angeht, aber stellt ansonsten keine extreme Herausforderung dar. Wenn man ohnehin Zombiefan ist, kommt man ja auch um englischsprachige Filme nicht herum (da die deutschen Versionen, selbst die ab 18 aus der Videothek) meistens brutal geschnitten sind.

    Ansonsten gibt es eine erste Liste von Zombiebüchern hier in meinem Blog auf der Seite „Bücher“, die vielleicht für den ersten Einstieg in diese schöne, weite Literaturwelt geeignet ist; mein Plan ist es, nach und nach über alle Rezensionen zu schreiben. Ich bin mir sicher, da sind noch mehr gute Tipps für dich dabei.

    Ach ja, und du solltest auch einen Blick auf meine Rezension zu „Morningstar Strain 1: Plague of the Dead“ werfen… um dir den ersten Flop zu ersparen… 😉

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