Night of the Living Trekkies

Posted in Gedanken und Kurioses zum Zombietum with tags , , , on 16. September 2010 by Bloggender Zombie

Äußerst innovativ (und noch gelungener) ist die Idee, das neue Buch Night of the Living Trekkies von Kevin David Anderson wie einen Kinofilm zu bewerben – mit einem unglaublichen Trailer…!

Ich würde mir wirklich wünschen, daß dieser Trailer auch als Film Wirklichkeit wird…

Monat Mai: Zombie Awareness Month! oder: jeder kann sich auf die Katastrophe vorbereiten!

Posted in Gedanken und Kurioses zum Zombietum with tags , , , , , , , on 27. April 2010 by Bloggender Zombie

Der Monat Mai wird weltweit einem der wichtigsten Themen der heutigen Zeit gewidmet: Zombies, einer bevorstehenden Zombiekatastrophe und der Aufklärung der breiten Bevölkerung zu diesem – gerade in Zeiten von Schweinegrippe – hochaktuellen Thema!

Deswegen wird der Monat Mai – unter Federführung der Zombie Research Society – offiziell zum Zombie Awareness Month erklärt. Aktivisten und Wissenschaftler in aller Welt nutzen diesen Monat, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gefahr einer Super-Infektion zu richten und das Bewußtsein für die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen und Notfallplänen wecken.

Denn eines steht fest: Es ist keine Frage, OB eine Zombie-Infektion droht, sondern nur eine Frage, WANN.

Selbstverständlich beteiligt sich auch Euer treuer bloggender Zombie an diesem Großereignis und auch jeder von Euch kann mitmachen! Neben weltweit stattfindenden Veranstaltungen, Vorführungen, Aufklärungen und Schulungen sind es gerade kleine Dinge, die jeder einzelne tun kann, um das Bewußtsein zu schärfen und Aufklärung zu betreiben.

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Death Troopers (Roman)

Posted in Romane with tags , , , , , , , on 22. März 2010 by Bloggender Zombie

Death Troopers von Joe Schreiber

Verlag: arrow books
Erscheinungsjahr: 2009
Umfang: 234 Seiten

Ja, auch ein Zombie wie ich  hat seine dunklen Geheimnisse. Eines davon werde ich nun mit Euch teilen – ich bin seit über 25 Jahren, als ich im zarten Teenageralter „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ im Kino sah (ja, damals hieß der Film noch nicht Episode VI), Star Wars-Fan. Eine Leidenschaft, die sich in so tiefe Abgründe wie Star Wars-Spiele, Star Wars-Bücher und sogar Star Wars-Kopfgeldjäger-Figuren sammeln ersteckt. Leider war es bislang schwer, diesen Fetisch mit meinem Zombiefetisch zu verbinden – bis jetzt!

Endlich habe ich ein Argument, in meinem Blog über Star Wars zu schreiben, denn LucasArts hat sich zu einem mutigen Crossover durchgerungen – einem Zombieroman im Star Wars-Universum!

Kann das funktionieren?“ fragte ich mich, als ich die Ankündigung las. Einige Star Wars-Romane haben ja durchaus erwachsene Themen und sparen auch nicht mit Gewalt (wie die Republic Commando-Reihe), aber die Gewalt, die in einem typischen Zombieroman entfaltet wird, ist ja in der Regel von ganz anderem Kaliber. Explizite Darstellungen von Inneren und das Abreißen von Gliedmaßen und Verspeisen von Organen ist etwas, das ich jedenfalls noch nie in ausführlicher Beschreibung in einem Star Wars-Roman gefunden habe.

Doch meine Sorge war unberechtigt, tatsächlich scheint „Death Troopers“ sogar beweisen zu wollen, daß Splatter, Gore und Gewalt durchaus auch in einem Star Wars-Roman möglich sind, denn was hier an expliziten, detallierten Beschreibungen zu finden ist, übertrifft tatsächlich sogar den ein oder anderen Zombieroman und kann es problemlos mit den anderen Genrevertretern aufnehmen.

Wer sich zwar für Zombies begeistert, aber eine Star Wars-Allergie hat, der kann ebenfalls beruhigt sein. Das Buch spielt zwar im Star Wars-Universum, allerdings dient dieses wirklich nur als Kulisse (etwas, was SW-Fans dem Buch zum Vorwurf gemacht haben, denn es gibt weder Jedi noch Raumschlachten noch all die anderen Themen, die man sich klassischerweise wünscht). Auch ohne tiefgreifende SW-Kenntnisse läßt sich der Roman hervorragend lesen, einfach als „Zombie-Roman im Science-Fiction-Setting“.

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Cell (Roman)

Posted in Romane with tags , , , , , , , , on 16. März 2010 by Bloggender Zombie

Cell von Stephen King

Verlag: Hodder
Erscheinungsjahr: 2006
Umfang: 475 Seiten

Nicht Stephen Kings erster Ausflug ins Zombiegenre (wir erinnern uns an Pet Semetary), und eigentlich geht es in dem Buch auch nicht um Zombies in der engen modernen Definition, wie wir sie von George A. Romero-Filmen oder der Zombie Research Society kennen („tot“, „reanimiert“, „geistlos“, „ohne eigenen Willen“ etc.) . Das gleiche trifft aber auch für  Zombies in Filmen wie 28 Days Later zu, die ebenfalls nicht in diese enge Auslegung passen. Was ihrer Einordnung in das Zombie-Genre aber überhaupt nicht schadet.

Die Zombies in Stephen Kings „Cell“ sind nicht untot, sondern es handelt sich um durchaus lebende Personen, die allerdings ihrer Persönlichkeit und ihres Willens so weit beraubt sind, daß sie wie Zombies agieren und ihren eigenen Körper und ihre Bedürfnisse völlig vernachlässigen. Insofern passen sie eigentlich perfekt zum „klassischen“ Ursprung des Zombies, den willenlosen Opfern des Voodoo, wie man sie z.B. aus Haiti kennt. Auch hier handelt es sich nicht um tote, reanimierte Körper, sondern um Lebende, die ihres Willens und ihrer Persönlichkeit beraubt wurden. Deswegen ist Cell für mich nichtsdestotrotz ein Zombie-Roman, wenn auch mit lebenden Zombies, frei von Untoten, und ich finde, er paßt deswegen auch problemlos in diesen Blog.

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Dying to Live: Life Sentence (Roman)

Posted in Romane with tags , , , , , on 8. Januar 2010 by Bloggender Zombie

Dying to Live: Life Sentence von Kim Paffenroth

Teil 2 eines Zweiteilers. 1. Teil: Dying to Live.

Verlag: Permuted Press
Erscheinungsjahr: 2008
Umfang: 210 Seiten

Dying to Live: Life Sentence ist die Fortsetzung des 2006 erschienenen Romanes Dying to Live und spielt 12 Jahre später. Wie schon der Vorgänger, wird auch dieses Buch aus der Ich-Perspektive erzählt, jedoch nicht von Englisch-Professor Jonah Caine, sondern von zwei unterschiedlichen Erzählern: der 12-jährigen Zoey und Wade Truman, einem Zombie. Ja, richtig gelesen!

Allein die beiden ungewöhnlichen Ich-Erzähler machen das Buch zu einem besonderen Zombie-Roman. Zwar gibt es hier bei weitem nicht so viel Gewalt und Gore wie im ersten Teil, dafür werden die dort bereits angerissenen ethischen Grundfragen vertieft: In keinem anderen Zombie-Roman wird das Thema „Zombies sind auch nur Menschen“ so konsequent verfolgt und betrachtet wie in Life Sentence. Und das auf so interessante Weise, daß man den üblichen Zombie-Splatter nach kurer Zeit überhaupt nicht mehr vermißt.

Inhalt

Life Sentence ist die direkte Fortsetzung und baut auf den Ereignissen des ersten Bandes auf. Ich empfehle dringend, zuerst Teil 1 zu lesen, um die Hintergründe aller Charaktere und die Geschichte der beschriebenen Gemeinschaft zu verstehen. Zwar kann man das Buch auch als „Standalone“ lesen, dann wird einem aber vieles bis zum Ende nicht klar werden.

Zwölf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils ist aus dem Baby Zoey, das zusammen mit seinem Vater Frank gerettet und zum Museum gebracht wurde, ein junges Mädchen geworden, das kurz vor seiner „Initiation“ steht. Im Laufe der Jahre hat die Gemeinde um Milton und Jack ihre Gesellschaftsordnung immer weiter verfeindert, so daß Kinder mit ungefähr 12 Jahren durch ein Aufnahmeritual Teil der Welt der Erwachsenen werden. Neben der Ausbildung an Waffen, dem Lesen von Literatur, Gesprächen und Diskussionen ist auch eine Beschäftigung mit der Frage nach dem Tod Teil der einjährigen Vorbereitung.

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Dying to Live (Roman)

Posted in Bücher, Romane with tags , , , , on 8. Januar 2010 by Bloggender Zombie

Dying to Live von Kim Paffenroth

Teil 1 eines Zweiteilers. Teil 2: Dying to Live: Life Sentence

Verlag: Permuted Press
Erscheinungsjahr: 2006
Umfang: 192 Seiten (Paperback)

Dying to Live ist der erste Teil einer zweiteiligen Saga, die sich über den Zeitraum von 12 Jahren erstreckt und das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen in einer postapokalyptischen, von Zombies dominierten Welt zeigt.

Im Gegensatz zu vielen Genrekollegen, stellt Kim Paffenroth nicht das Grauen, Schockeffekte, Gewalt und die vom „Recht des Stärkeren“ geprägte neue Gesellschaftsordnung reißerisch in den Vordergrund seiner Geschichte, sondern erzählt eine Geschichte, die stark vom „Menschlichen“ geprägt ist und vom Versuch der Erhaltung menschlicher Werte inmitten des Chaos. Hierbei kommen selbst philosophische Gedanken und die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem neuen Leben und den moralischen Fragen, die der zombifizierte Mensch aufwirft, nicht zu kurz.

Aber keine Sorge – auch Freunde gepflegter Gewalt und menschlicher Abgründe kommen in diesem intelligent gemachten Buch durchaus auf ihre Kosten.

Inhalt

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Englisch-Professors Jonah Caine erzählt, der sich seit dem Zombie-Outbreak alleine durch die zerstörte Welt schlägt. Um mit der Situation und dem Töten zurechtzukommen, zu dem er tagtäglich gezwungen ist, um zu überleben, hat er eigenartige Rituale entwickelt – zum Beispiel durchsucht er die Kleidung eines von ihm getöteten Zombies nach persönlichen Papieren wie Führerschein oder Personalausweis und bittet den Toten dann namentlich um Vergebung, um ihm ein Gesicht und seine Menschlichkeit zurückzugeben.

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The Rising (Roman)

Posted in Bücher, Romane with tags , , , , , , , , , on 10. Dezember 2009 by Bloggender Zombie

The Rising von Brian Keene

Teil 1 der Siqqusim-Saga. Teil 2: City of the Dead. Zusätzliche, davon unabhängige Kurzgeschichten-Sammlung in The Rising: Selected Scenes from the End of the World.

Verlag: Leisure Books (Paperback)
Erstveröffentlichtung: 2003
Umfang: 321 Seiten

Oft in meinen anderen Artikel zitiert, nie von mir rezensiert – doch heute wird diesem Mißstand abgeholfen! Hier kommt endlich die lange versprochene Review über meinen definitiven Lieblings-Zombieroman!

Was zeichnet The Rising von Brian Keene aus? Das schiere Ausmaß an Abgründigkeit, an Abartigkeit, an menschlichen Schattenseiten, die ungewöhnlichen und fesselnden Charaktere und nicht zuletzt Zombies, die so gar nicht dem Klischee entsprechen und deswegen umso bedrohlicher sind. The Rising (und die Fortsetzung City of the Dead) sind so schockiertend, daß man nicht aufhören kann, sie zu lesen und sich dabei in seiner Fassungslosigkeit zu suhlen.

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